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Gifhorn Stadt Darum verliebt sich die Schöne in das Biest
Gifhorn Gifhorn Stadt Darum verliebt sich die Schöne in das Biest
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18:37 16.12.2019
Die Schöne und das Biest: Das Weihnachtsmärchen verzauberte in der Stadthalle mit der Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. Quelle: Maren Kiesbye
Gifhorn

Derzeit läuft in der Stadthalle das dritte und letzte Weihnachtsmärchen der Saison. In insgesamt fünf Vorstellungen präsentiert das Theater für Niedersachsen das bezaubernde französische Volksmärchen „Die Schöne und das Biest“. Inszeniert von Thomas Ladwig bringen fünf Schauspieler ihrem jungen Publikum das von Lucy Kirkwood und Katie Mitchell zu einer Bühnenfassung umgeschriebene Stück um das schöne Mädchen Belle und das schreckliche Biest näher.

Das Biest entpuppt sich bei näherem Hinsehen als gar nicht so schrecklich. Einst war es ein schöner Prinz, der an seinem 18. Geburtstag von einer Fee in ein Biest verwandelt wurde, da er ein selbstsüchtiger und gefühlskalter junger Mann war. Sie schenkt ihm eine magische Rose. Bis diese das letzte Blütenblatt verliert, muss das Biest gelernt haben zu lieben und muss von jemandem trotz seines schrecklichen Aussehens zurück geliebt werden.

Manchmal lohnt es sich, hinter die Fassade zu blicken: Das war die Botschaft des Weihnachtsmärchens „Die Schöne und das Biest“ in der Gifhorner Stadthalle.

Ansonsten ist er dazu verdammt, für alle Zeiten ein Biest zu bleiben. In der Bühnenversion erzählen die zwei Feen Cécile und Pink die Vorgeschichte des Märchens: „Ihr habt bestimmt alle schon einmal ein Märchen erzählt bekommen. Aber ihr habt nie wirklich ein Märchen gehört, solange ihr es nie von einer echten Fee erzählt bekommen habt.“

„Wirst du mich lieben?“

Eines Tages sucht ein alter, müder Mann Unterschlupf und Schutz vor den Wölfen im Schloss. Er will die magische Rose stehlen, um sie seiner jüngsten Tochter Belle von seiner Reise mitzubringen, wird aber vom Biest dabei erwischt. Dieses befiehlt ihm, Belle zu ihm zu bringen und für immer bei ihm zu lassen. Anfangs fürchtet Belle sich vor dem ungestümen Biest, lernt dann aber dessen gutes Herz und Großzügigkeit kennen und schätzen. Das Biest überhäuft Belle mit Geschenken. Auf der anderen Seite macht er ihr Angst mit seinen ständigen Fragen: „Wirst du mich lieben?“ Noch kann die schöne Belle nicht völlig durch die hässliche Fassade des Biestes in sein gutes Herz sehen.

Das Biest liegt im Sterben

Als Belle bereits ein Jahr im Schloss wohnt und Weihnachten kurz bevor steht, schenkt das Biest ihr einen Zauberspiegel, der ihr zeigt, was immer sie sehen will. So findet Belle heraus, dass ihr Vater krank ist. Sie bittet das Biest, sie über Weihnachten zu ihrer Familie gehen zu lassen. Belle vergisst ihr gegebenes Versprechen und kehrt erst nach Monaten zum Biest zurück. Das liegt mittlerweile im Sterben, da die Rose fast alle Blätter verloren hat. Belle erkennt, dass sie ihn liebt und sagt ihm dies in buchstäblich letzter Sekunde. Das Biest verwandelt sich wieder in den schönen Prinzen, der er einst war, und das Märchen endet, wie alle Märchen enden: Beide leben glücklich bis an ihr Lebensende.

Keine Meute, keine Haushaltsgeräte

Verzichtet wird in dieser Bühnenversion auf alle verzauberten Haushaltsgeräte der berühmten Disney-Version sowie auf die missgünstige Meute, die das Biest töten will. Die Aufführung lebt nur von der zart erblühenden Zuneigung der beiden Protagonisten. Die Botschaft des Märchens kommt beim jungen Publikum an: Beurteilt einen Menschen nicht nach seinem Aussehen, seid tolerant und gut zu anderen, dann werdet ihr euer Glück finden.

Von Maren Kiesbye

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