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Gifhorn Stadt So kommt Gifhorns Schlossmarkt zum Advent an
Gifhorn Gifhorn Stadt So kommt Gifhorns Schlossmarkt zum Advent an
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19:16 01.12.2019
Schlossmarkt zum Advent: Die 24. Auflage zog wieder mehrere Tausend Besucher aus Nah und Fern an. Quelle: Lea Rebuschat
Gifhorn

Stimmungsvolles Licht, historisches Ambiente und viel ehrenamtliches Engagement: Das macht den Schlossmarkt zum Advent in Gifhorn aus. In diesem Jahr lief er zum 24. Mal über die Bühne – und hat nicht an Anziehungskraft verloren. Mehrere Tausend Besucher aus Nah und Fern waren wieder dabei.

Er gehört zu den schönsten im Norden: Und viele Stammbesucher des Schlossmarktes zum Advent bestätigen das ein ums andere Jahr. Am Wochenende waren wieder mehrere Tausend Leute dabei.

„Ich freue mich schon seit einer Woche darauf.“ Frank Knoke und seine Frau Silke sind wahre Weihnachtsmarkt-Fans. Die Ehmener klappern viele in der Adventszeit ab. Den Schlossmarkt zum Advent finden sie besonders schön. Der sei was fürs Auge und für den Gaumen.

Da freut sich der Landrat

Bei der offiziellen Eröffnung am Samstagnachmittag verweist Landrat Dr. Andreas Ebel stolz auf eine ganz „amtliche“ Auszeichnung des Schlossmarktes. Die Gesellschaft Lüneburger Heide Tourismus bescheinigt dem zweitägigen Event, dessen Erlös der AZ-Aktion Helfen vor Ort und damit bedürftigen Kindern zu gute kommt, einen besonderen Reiz. „Platz fünf von 100 Weihnachtsmärkten – das muss man sich mal vorstellen“, schwärmt Ebel. „Diese eindrucksvolle Kulisse vor dem Welfenschloss schafft hier eine besondere Atmosphäre.“

Auf die Atmosphäre kommt es an

Atmosphäre, ja dieses Wort hört als erstes, wer Besucher nach dem fragt, was den Schlossmarkt zum Advent ausmacht. Zum Beispiel Jürgen Schulenburg, der mit Frau Birgit und Tochter Emilia (11) über den Schlosshof bummelt. „Wenn es dunkel wird, ganz besonders.“ Und was gefällt der Tochter am besten? „Puffer und Kakao.“ Gut, den Glühwein wird sie wahrscheinlich in ein paar Jahren ansprechen.

Er gehört zu den schönsten im Norden: Und viele Stammbesucher des Schlossmarktes zum Advent bestätigen das ein ums andere Jahr. Am Wochenende waren wieder mehrere Tausend Leute dabei.

Atmosphäre ist immer, aber es ist nicht immer dasselbe, was der Schlossmarkt bietet von Kerzen und Seifen über Gestricktes und Korbwaren bis hin zu Landfrauen-Keksen und Bergkäse aus Tirol. Ein Drittel der rund 50 Aussteller auf dem Schlosshof und im Rittersaal sind neu dabei, sagt Michael Funke vom Organisationsteam.

Das Rudelsingen am Samstagabend

Und einen Flashmob gab es auch noch nie. Den zieht die Kreismusikschule mit ihren Gif’n’Voices und der Isetaler Brassband am Samstagabend durch. Die Brasser strömen plötzlich in den Schlosshof und spielen auf, die Besucher bekommen Liedzettel in die Hand gedrückt, Kreismusikschulleiter Peter Bönisch beamt den Liedtext an die Schlosswand und dann heißt es „Macht hoch die Tür, die Tore weit“. „Ein Rudelsingen“, freut sich Bönisch schon Stunden vorher auf die Überraschung.

Wie ein Zufallsfund hilft

Frank Knoke hat unterdessen ein Vogelhäuschen aus Birke unterm Arm. Ein Kunsthandwerk-Käufer ist er bei aller Weihnachtsmarktliebe eigentlich nicht, aber: „Das ist ein Zufallsfund. So einen Stamm findet man nicht so einfach.“ Das Vogelhäuschen passe gut in den Garten und sei von der Jugendwerkstatt gemacht, so dass der Kauf auch noch einem guten Zweck diene. Wie der gesamte Erlös des Schlossmarktes.

Von Dirk Reitmeister

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