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Gifhorn Stadt Wegen der A 39: Unternehmen will bei Ehra Sand abbauen
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23:00 10.04.2013
Konferenz am Dienstag: Ein Hamburger Unternehmen will nördlich von Ehra Sand für den Bau der A 39 abbauen. Quelle: Archiv
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Eine Hamburger Firma will nördlich von Ehra Sand für den Weiterbau der A 39 abbauen. Beim Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) hat sie deshalb beantragt zu prüfen, ob das Vorhaben mit dem Raumordnungsplan vereinbar ist. Am Dienstag, 16. April, findet in Ehra die dafür notwendige Antragskonferenz statt. „Die Firma will sich die Flächen sichern, um für den Bau gerüstet zu sein“, erklärt André Menzel vom ZGB.

Auf einer 14,7 Hektar großen Fläche will die Firma 0,9 Millionen Kubikmeter Sand abbauen, der für den Autobahnbau von Weyhausen bis Wittingen verwendet werden soll. Die Fläche beginnt etwa 250 Meter nördlich des Ortes. Der Sandabbau soll höchstens fünf Jahre dauern, danach soll die Fläche naturnah hergestellt und nicht weiter genutzt werden, heißt es in den Antragsunterlagen. Mindestens 16,9 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche gingen verloren. Die vier Grundeigentümer seien mit den Plänen einverstanden.

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Pro Arbeitstag geht das Unternehmen im Mittel von 150 Lkw-Fahrten aus. Ob auch nachts gearbeitet werden dürfte, steht laut ZGB noch nicht fest. Nach derzeitigem Planungsstand seien erhebliche Beeinträchtigungen für die Bewohner auszuschließen, heißt es im Antrag. Ein Erdwall soll vor Lärm, Staub und Abgasen schützen. Zudem beginne der Abbau im Norden, so dass die Arbeiten immer unterhalb der Erdoberfläche stattfänden. Der ZGB sieht den geringen Abstand zu den ersten Häusern dennoch als kritisch an.

Zu der nicht-öffentlichen Antragskonferenz sind die Träger öffentlicher Belange eingeladen, zum Beispiel Umweltverbände oder Vertreter der Landwirtschaft. Bis zur Entscheidung, ob die Pläne aus landesplanerischer Sicht genehmigt werden, können bis zu sechs Monate vergehen.

alb

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