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Gifhorn Stadt Trinkwasserpreise bleiben 2019 unverändert
Gifhorn Gifhorn Stadt Trinkwasserpreise bleiben 2019 unverändert
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06:00 07.12.2018
Trinkwasser im Kreis Gifhorn: Der Wasserverband will die Preise 2019 stabil halten – eine geplante Erhöhung wurde verschoben. 
Trinkwasser im Kreis Gifhorn: Der Wasserverband will die Preise 2019 stabil halten – eine geplante Erhöhung wurde verschoben.  Quelle: dpa
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Landkreis Gifhorn

„Die Kalkulationsperiode läuft noch bis Ende 2019, es gibt keinen Grund, davon abzuweichen“ stellte er fest. Zudem investiert der Verband im kommenden Jahr kräftig in neue Projekte: Ausgaben von 22 Millionen Euro sind geplant.

Erhöhung wird um ein Jahr verschoben

Erfreuliche Ausnahme: Die bereits seit Anfang 2018 gültige Erhöhung des Trinkwasserpreises um fünf Cent pro Kubikmeter wurde um ein Jahr verschoben. „Wir wollen unseren Kunden einen großen Teil der Mehreinnahmen durch den trockenen Sommer auf diese Weise zurückgeben“ erläuterte Wrede.

Veränderte klimatische Gegebenheiten

Wrede und Geschäftsführer Andreas Schmidt erläuterten den Delegierten die großen Herausforderungen des Sommers 2018 – er brachte extreme Hitze und große Dürre – für die Anlagen des Verbandes. „Wir müssen unsere Kapazitätsgrenzen den veränderten klimatischen Gegebenheiten anpassen und auch in Zukunft genügend Reserven vorhalten“ führte der Geschäftsführer aus. „Bereits 2019 werden erste Investitionen vorgenommen“, versicherte Schmidt. „Auch bei extremen Sommern können unsere Kunden weiterhin eine sichere Versorgung erwarten“, sagte Wrede zu.

Investitionen für 22 Millionen Euro geplant

Gifhorns Wasserverband greift 2019 für Neubau-Projekte und Modernisierungsvorhaben tief in die Tasche: Geplant sind Investitionen in Höhe von 22 Millionen Euro – davon fünf Millionen Euro im Trinkwasserbereich. Geplant sind unter anderem der Neubau eines Trinkwasserbehälters im Wasserwerk Wittingen (600.000 Euro), der Neubau einer Transportleitung Steinhorst-Mahrenholz (800.000 Euro), die Erschließung von Baugebieten (eine Million Euro) und Ersatzinvestitionen in das vorhandene Netz (2,5 Millionen Euro).

Von Uwe Stadtlich