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Gifhorn Stadt Feuerwehren machen sich auf alle Wetter gefasst
Gifhorn Gifhorn Stadt Feuerwehren machen sich auf alle Wetter gefasst
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00:29 31.05.2018
Wasser marsch oder Wasser weg? Die Feuerwehren im Kreis Gifhorn müssen sich in diesen Tagen sowohl auf Waldbrände, als auch auf Hochwasser durch Unwetter einstellen. Quelle: Sebastian Preuß (Archiv)
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Kreis Gifhorn

Heiße Tage für die Feuerwehren im Kreis Gifhorn: Das Wetter zwingt sie, sich für Waldbrände und Unwettereinsätze zu wappnen. Die Alarmpläne stehen.

Flächenbrand Sonntagnachmittag am Brömmelkamp in Kästorf: Rund 20 Einsatzkräfte machen dem Feuer ein schnelles Ende, Gefahr gebannt. „Da hätten wir auch 50 Leute hinbekommen“, sagt stellvertretender Stadtbrandmeister Uwe Reuß. Freitagvormittag habe man dagegen von vornherein drei Wehren zu einem Waldbrand am Pulschmoor geschickt, um auch an einem Werktag genug Manpower vor Ort zu haben.

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Hinschicken, was Beine hat

Hinschicken, was Beine hat: Werde in der Samtgemeinde Brome ein Waldbrand gemeldet, gebe es Alarm für alle Ortswehren, die ein Tanklöschfahrzeug haben, erläutert Kreisbrandmeister Thomas Krok ein weiteres Beispiel für die heutigen Strategien. Ein Tanker mit drei Leuten „lässt sich immer besetzen“, die Löschgruppen könnten dann nachfolgen. „Wir sind auch am Tag so gut aufgestellt, dass wir genug Leute haben.“

Beim Thema Unwetter haben wir uns kreisweit vorbereitet

Reuß rechnet in diesen Tagen mit einer Zuspitzung der Waldbrandgefahr. Ebenso wie diese haben die Feuerwehren gleichzeitig die Warnungen vor Blitz, Donner und Starkregen im Auge. „Beim Thema Unwetter haben wir uns kreisweit vorbereitet“, so Reuß. Im März habe es dazu auf Führungsebene ein Training gegeben.

Was läuft ab, wenn sich die Farbe auf der Unwetterkarte ändert?

Was läuft ab im Katastrophenschutz, wenn sich in der Unwetterkarte die Farbe für die Fläche des Landkreises auf rot oder gar rosa ändert? Die einzelnen Gebietseinheiten gäben dann einen Voralarm, so Krok. Die Wehren besetzen ihre Feuerwehrhäuser. Außerdem bilden sie örtliche Einsatzleitstellen, um von dort aus ihre eigenen Einsätze zu koordinieren und die Leitstelle im Gifhorner Heidland zu entlasten. Was danach läuft, werden die jeweiligen Erfordernisse ergeben. Reuß: „Wir müssen dann auf die Situation reagieren.“

Von Dirk Reitmeister

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