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Gifhorn Stadt Vorrömische Glasperlen in Gifhorn zu sehen
Gifhorn Gifhorn Stadt Vorrömische Glasperlen in Gifhorn zu sehen
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15:33 18.07.2018
Uralte Glasperlen: Kreisarchäologe Dr. Ingo Eichfeld (r.) und Kuratorin Wiebke Manzke danken Artur Buß für die Leihgaben.
Uralte Glasperlen: Kreisarchäologe Dr. Ingo Eichfeld (r.) und Kuratorin Wiebke Manzke danken Artur Buß für die Leihgaben. Quelle: Kreis Gifhorn
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Gifhorn

Die Glasperlen waren im vorigen Jahr von dem Heimatforscher Artur Buß der Kreisarchäologie gemeldet worden. Die Objekte gehören in die sogenannte vorrömische Eisenzeit, das heißt in die Zeit zwischen etwa 600 vor Christus und Christi Geburt, und sprechen für eine Siedlung an der Fundstelle.

Perlen stammen wohl aus keltischem Süddeutschland

Neben einfachen blauen Perlen, die wahrscheinlich als Zierelemente an Fibeln, Nadeln oder Ohrringen getragen worden sind, hat der langjährige Helfer der Kreisarchäologie auch mehrfarbige Glasperlen gefunden. Die kunstvollen Verzierungsmuster der mehrfarbigen Perlen lassen Einflüsse aus dem keltischen Süddeutschland erkennen. Offenbar unterhielten die Menschen bereits damals weit gespannte Wirtschaft- und Handelsbeziehungen.

Die Öffnungszeiten des Museums

Die Funde können während der Öffnungszeiten des Historischen Museums Schloss Gifhorn von Dienstag bis Freitag, 14 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr in Augenschein genommen werden.

Von unserer Redaktion