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Gifhorn Stadt Viel Ausdauer beim Sponsorenlauf
Gifhorn Gifhorn Stadt Viel Ausdauer beim Sponsorenlauf
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06:00 23.06.2019
Ausdauer bewiesen: Alle 57 Kinder der Gifhorner Immanuelschule traten zum Sponsorenlauf an, um eine Nestschaukel für den Pausenhof zu finanzieren. Quelle: Foto: RonNiebuhr
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Gifhorn

Die Kinder der Gifhorner Immanuelschule hegen einen großen Wunsch: eine Nestschaukel für den Pausenhof. Am Freitag legten sich die Erst- bis Viertklässler kräftig ins Zeug, um den Wunsch zu verwirklichen. Sie wetzten beim Sponsorenlauf Runde für Runde über den Gamsener Sportplatz.

Bis zu 20 Euro pro Runde

„Seit unserem Umzug haben wir viel mehr Platz auf dem Schulhof. Da passt gut noch eine Nestschaukel hin“, sagte Claudia Menke. Die Leiterin der staatlich anerkannten christlichen Privatschule freute sich, dass alle 57 Grundschüler zum Sponsorenlauf antraten. „Sie haben sich im Vorfeld auf eigene Faust Sponsoren gesucht“, berichtete sie. Wie viel die Geldgeber für jede gelaufene Runde springen ließen, hatten die Kinder selbständig ausgehandelt – in aller Regel mit Mama und Papa oder Oma und Opa, aber einige begeisterten sogar Firmen für den Lauf: „Die Spanne reicht von 20 Cent bis zu 20 Euro pro Runde“, sagte Menke.

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Wer stehen bleibt, muss aufhören

Mindestens ebenso wichtig wie die Prämie war letztlich natürlich, dass die Kinder möglichst viele Runden auf dem Sportplatz durchhielten. Menke empfahl ihnen daher, sich die Kräfte gut einzuteilen. Überrunden war erlaubt, Drängeln und Schubsen nicht. „Bleibt immer fair im Umgang miteinander“, bat die Schulleiterin die Kinder. Helfer hielten die Rundenzahl fest und versorgten die kleinen Läufer mit erfrischenden Getränken. Und: „Wer stehen bleibt, wird vom Platz genommen“, erklärte Menke den Kindern, dass nur gelaufene Runden gewertet wurden.

Eltern helfen tatkräftig mit

Wer den Lauf beendete, konnte sich mit klassischen Spielen wie Sackhüpfen und Eierlauf oder auch mit Schwungtuchübungen die Zeit vertreiben. Oder stärkte sich mit von Eltern mitgebrachtem Fingerfood: „Wir haben ganz viel Unterstützung erfahren“, lobte Menke. Ihr Dank galt darüber hinaus den Lehrern, die den Sponsorenlauf, der eine Premiere für die Privatschule war, organisiert hatten, und dem Hausmeister fürs Herrichten des Sportplatzes. „Es steckt richtig viel Arbeit drin“, sagte sie. Die Schulleiterin ging davon aus, dass der Lauf in zwei Jahren eine Neuauflage erfährt – dann vielleicht für ein anderes Projekt, etwa für notleidende Kinder. Der Sponsorenlauf war übrigens auch ein gutes Training für die für kommenden Mittwoch vorgesehenen Bundesjugendspiele.

Von Ron Niebuhr