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Gifhorn Stadt VLG und Landkreis planen Bürgerbus 4.0
Gifhorn Gifhorn Stadt VLG und Landkreis planen Bürgerbus 4.0
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15:00 14.05.2019
Basis der On-Demand-Verkehre: Starke Achsen werden auch künftig von Linienbussen bedient. Quelle: Archiv
Landkreis Gifhorn

Als „Bürgerbus 4.0“ bezeichnet Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter die Idee, für die der Landkreis jetzt den Startschuss gab: Eine Kombination aus Linienverkehr, Bürgerbus und Taxi soll dafür sorgen, dass Bewohner des Landkreises Gifhorn zur gewünschten Zeit an den gewünschten Ort kommen. Die Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn (VLG) wird ein Testfeld für die Einführung des On-Demand-Verkehrs prüfen, voraussichtlich im Nordkreis, wie Geschäftsführer Stephan Heidenreich mitteilte.

Mehrere Fahrtwünsche bündeln

Landrat Dr. Andreas Ebel erklärte die Technik: Per Smartphone-App meldet der Fahrgast seinen Fahrtwunsch an – und dann ortet ein im Betriebssystem hinterlegter Routenoptimierungs-Algorithmus das nächste verfügbare Fahrzeug, das sich in der Nähe befindet. Das kann ein Linien-, ein Bürgerbus oder auch ein Taxi sein, und die digitale Technik ermöglicht es auch, mehrere Fahrtwünsche zu einer Sammelbeförderung zu bündeln. „Die örtlichen Taxiunternehmen haben sich zu dem Vorhaben schon positiv geäußert“, so Ebel. Möchte also beispielsweise am späten Abend jemand von Gifhorn in den Nordkreis fahren, könnte er per Linienbus bis Wesendorf gelangen und von dort aus dann mit Hilfe des neuen Systems sein Ziel erreichen.

Mehr Flexibiliät

Heidenreich ergänzte, dass für die Testphase zunächst die vorhandenen Linien neu geordnet werden müssen. „Auf den starken Achsen bleiben die Buslinien, die schwächeren Nebenachsen werden on demand, also flexibel bedient.“ Ziel sei, dass hier im Landkreis nicht ein neuer Anbieter dieses Konzept umsetzt, sondern eine Vernetzung der bislang schon bestehenden Anbieter die Flexibilität ermöglicht.

Und was kostet den Nutzer dieses Angebot? „Voraussichtlich wird sich der Preis zwischen einer Busfahrkarte und einer Taxifahrt bewegen“, meinte Walter. „Grundlage wird sicher der ÖPNV-Tarif, zu dem dann Zuschläge kämen“, sagte Walter.

Ausschreibung im Herbst

Im Herbst soll die Ausschreibung erfolgen, um den Algorithmus zur Routenoptimierung zu entwickeln, „und wir hoffen, nach den Sommerferien 2020 starten zu können“, sagt Walter über den Zeitplan.

Ebel nannte die On-Demand-Verkehre einen Aspekt der Daseinsvorsorge im Flächenlandkreis, Walter betonte: „Wir glauben, dass wir damit etwas für den öffentlichen Personennahverkehr der Zukunft tun.“

Von Christina Rudert

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