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Gifhorn Stadt Metal Queen Doro: Highlight der härteren Gangart
Gifhorn Gifhorn Stadt Metal Queen Doro: Highlight der härteren Gangart
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00:19 11.06.2019
The one and only Metal Queen: Doro und Band rockten am Freitag den Gifhorner Schlosshof bei Unser Aller Festival. Quelle: Ron Niebuhr
Gifhorn

„Are you ready to rock, Gifhorn?!“, „...rocking the world for 35 years...“ und „...tonight she is rocking you!“, schallte es aus den Boxen. Spätestens da war wohl jedem klar, wer gleich die Bühne betreten sollte. Und obwohl die besonders harten Fans in den ersten Reihen schon minutenlang lautstark „Doro! Doro! Doro!“ skandiert hatten, räumte eine weitere Ansage, die fast im Beifallsturm unterging, auch die allerletzten Zweifel aus: „Here is the one and only Metal Queen: Doro!“. Und die packte ihr Publikum vom ersten Song an.

Auftritt mit beinahe kompletter Truppe

Die gebürtige Düsseldorferin, deren Wahlheimat inzwischen Long Island (New York) ist, trat beim Unser Aller Festival gemeinsam mit der - beinahe kompletten - bewährten Truppe auf: Bas Maas (Gitarre), Luca Princiotta (Gitarre) und Johnny Dee (Schlagzeug). Einzig Bassist Nick Douglas fehlte, wurde aber tadellos ersetzt von Harrison Young. „Ihr seid astrein, Gifhorn. Ich freue mich riesig hier zu sein“, rief Doro der Menge zu, die in den Schlosshof drängte. Schon auf Facebook hatte die Metal Queen darüber geschwärmt, was für eine coole Festival-Location das Gifhorner Schloss sei, direkt am See und in Sichtweite des Mühlenmuseums. Gepaart mit herrlichem Wetter ergab das für Doro den perfekten Mix für ihr erstes Open-Air-Konzert der Saison.

Kanadische Vorband The Wild

Sauwohl fühlte sich bei Unser Aller Festival übrigens auch die kanadische Vorband The Wild!, die im Rahmen einer Reihe von Gastspielen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland einen Abstecher in die Mühlenstadt machte. Besonders das Schloss (“What a fucking beautiful castle!“) hatte es Dylan Villain angetan. Der Sänger und Gitarrist lieferte zusammen mit seinen Kollegen The Kid (Gitarre/Gesang), Boozus (Bass/Gesang) und Crash Anderson (Schlagzeug) eine fast einstündige Top-Performance als Warm-Up fürs Konzert der Metal Queen ab, inklusive reichlich Headbanging und Bier auf ex mit dem Publikum. „Rock’n’roll!“, rief das Publikum - „Rock’n’roll indeed!“, erwiderte Villain. Damit war über diesen Abend im Grunde alles gesagt.

Von Ron Niebuhr

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