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Gifhorn Stadt Elf Tote und 132 Schwerverletzte auf Gifhorns Straßen
Gifhorn Gifhorn Stadt Elf Tote und 132 Schwerverletzte auf Gifhorns Straßen
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09:08 31.03.2019
Unfallstatistik der Gifhorner Polizei: Im vorigen Jahr gab es elf Tote und 132 Schwerverletzte, insgesamt ist die Zahl der Kollisionen rückläufig.
Unfallstatistik der Gifhorner Polizei: Im vorigen Jahr gab es elf Tote und 132 Schwerverletzte, insgesamt ist die Zahl der Kollisionen rückläufig. Quelle: Sebastian Preuss Archiv/Cagla Canidar
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Gifhorn

Inklusive 320 Parkplatzremplern zählte die Polizei 4425 Unfälle in 2018 (2017: 4554). Bei elf Unfällen gab es insgesamt elf Tote. Im Vorjahr waren es 13 Tote bei 13 Unfällen. Bei 105 Unfällen wurden insgesamt 132 Menschen schwer verletzt. Im Vorjahr waren es 128 Betroffene bei 102 Kollisionen.

Zwischen schwerst verletzt und tödlich ist oft nur ein schmaler Spalt

„Zwischen schwerst verletzt und tödlich ist oft nur ein schmaler Spalt“, sagt Verkehrssachbearbeiter Winfried Enderle, der die Statistik am Freitag präsentierte und erläuterte. Das sei oft auch eine Frage der Rettungskette.

Keine Toten unter 18 Jahren

Was Enderle als gute Nachricht melden konnte: „Wir haben keinen Toten unter 18 Jahren.“ Die Gruppe der 18 bis 25 Jahre alten Verkehrsteilnehmer, die sieben Prozent der Bevölkerung ausmachten, sei mit zehn Prozent unter den Unfalltoten unterrepräsentiert. Anders herum sei es bei den 25- bis 45-Jährigen: 23 Prozent der Bevölkerung machten 36 Prozent bei den Verkehrstoten aus.

Zahl der Baumunfälle ist gesunken

Die Zahl der Toten bei Baumunfällen ist von zwei in 2017 auf fünf in 2018 angestiegen. „Langfristig geht die Tendenz aber nach unten“, sagt stellvertretender Polizeichef Christian Engel. Die Zahl der Baumunfälle insgesamt sei von 115 in 2009 auf 110 in 2014 auf nun 81 gesunken, 2016 und 2017 lagen die Werte mit 70 und 78 noch niedriger.

Keine tödlich verletzten Fußgänger

Es gab im vorigen Jahr keinen tödlich verletzten Fußgänger, allerdings starben zwei Radfahrer auf den Straßen des Landkreises. In einem Fall sei es allerdings ein unglücklicher Sturz gewesen, der möglicherweise kein eigentlicher Unfall war, schränkt Enderle ein. Die Zahl der Unfälle mit schwer verletzten Radfahrern stieg von acht auf 14.

Zahl der Motorradunfälle gestiegen

Signifikant stieg die Zahl der Motorradunfälle. Es gab zwei tödliche und 17 mit der Folge schwerer Verletzungen, im Jahr zuvor waren es einer beziehungsweise sieben. Laut Enderle eine mögliche Erklärung für die Steigerung: „Wir hatten einen Bombensommer, da waren viele unterwegs.“

Von Dirk Reitmeister