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Gifhorn Stadt So werden Gifhorns Kreuzungen sicherer
Gifhorn Gifhorn Stadt So werden Gifhorns Kreuzungen sicherer
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00:20 12.04.2019
Sicherer geworden: Die Kreuzung Bruno-Kuhn-Straße/Neubokeler Straße ist keine Unfallhäufungsstelle mehr. Quelle: Sebastian Preuß (Archiv)
Gifhorn

Zwei sind schon weg, die nächsten könnten bald folgen: Die Polizei Gifhorn ist zuversichtlich, dass es in absehbarer Zeit in der Stadt immer weniger Häufungsstellen schwerer Unfälle geben wird.

Machen zwei Sichtschutzhecken den Unterschied? Winfried Enderle, Verkehrsexperte der Polizei Gifhorn, glaubt fest daran und sieht sich mit seiner Statistik bestätigt. Die Kreuzung Bruno-Kuhn-Straße/Neubokeler Straße bei Gamsen ist keine Unfallhäufungsstelle mehr. Seiner Einschätzung nach liegt das daran, dass viele Autofahrer auf der Neubokeler Straße jetzt nicht mehr trotz Stop-Schildes einfach über die Bruno-Kuhn-Straße fahren, sondern an der Linie anhalten und sich dort vergewissern, ob die Vorfahrtstraße tatsächlich frei ist.

Auch die Einmündung Tangente/II. Koppelweg ist 2018 nicht mehr in der Liste. Enderle sieht gute Chancen, dass es dabei bleiben könnte. Er registrierte dort im vergangenen Jahr keine der typischen Radfahrer-Unfälle mehr, weil die Radfahrer jetzt die Vorfahrt der Autos zu beachten haben, wenn sie auf dem Radweg der Tangente den II. Koppelweg queren. Allerdings seien zwei Radfahrer von Rotlicht missachtenden Autofahrern umgefahren worden, als sie bei grün an der Fußgängerampel die Tangente querten.

Bereits im kommenden Jahr dürfte Enderle wohl die Heidland-Kreuzung aus seiner Liste streichen. Seit einem Jahr gibt es dort die separate Linksabbiegerphase für die Autos von der Alfred-Bessler-Straße. Bis dahin – so auch noch in den ersten Monaten 2018 – kollidierten immer wieder Linksabbieger von der B 4 kommend mit dem zu spät erkannten Gegenverkehr. „Die Heidland-Kreuzung wird meiner Einschätzung nach dauerhaft aus der Liste der Unfallhäufungsstellen fallen.“

Gelingt das auch der Dragen-Kreuzung? Nach dem Umbau und der Installation der neuen Ampel – auch mit Lichtsignalen für Rechtsabbieger – im vorigen Jahr rechnet Enderle damit, dass sich die Zahl der Unfälle dort verringern wird.

Neuralgische Punkte sind bislang auch die Kreuzung Calberlaher Damm/Konrad-Adenauer-Straße mit dem Bahnübergang und der Katzenberg-Knoten. Auch an diesen Stellen rechnet Enderle mit einer Entschärfung, weil die Stadt beide Knotenpunkte umbaut.

Warum es die Christinenstift-Kreuzung in die Liste geschafft habe, ist Enderle eher ein Rätsel. Die Ampel sei eigentlich sehr gut geschaltet. Viele Geradeausfahrer auf der B 188 und von Gifhorn nach Gamsen fahrend huschten noch bei Rot rüber – weshalb es dann zu den Kollisionen komme. Doch auch hier sieht Enderle Abhilfe. Im Gespräch sei ein Rotlichtblitzer. „Das wird Autofahrer abhalten, noch bei Rot rüber zu fahren.“

Zwei weitere Unfallschwerpunkte sind die Einmündung Lüneburger Straße/Konrad-Adenauer-Straße und Tangente/Dannenbütteler Weg.

Von Dirk Reitmeister

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