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Gifhorn Stadt Urteil im Sexmobil-Prozess ist rechtskräftig
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15:31 29.01.2019
Überfall auf eine Prostituierte: Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen einen 24-Jährigen für rechtskräftig erklärt. Quelle: Archiv
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Hildesheim

Der Angeklagte hatte nach Ansicht des Gerichts im Oktober 2017 eine Prostituierte in ihrem Sexmobil an der Dragenkreuzung bei Gifhorn gefesselt, misshandelt und ausgeraubt. Die Frau konnte flüchten. Später wurde ein Phantombild des Täters angefertigt. Der 24-Jährige muss nun eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten antreten.

Verteidiger versäumt Begründung für Revision

Gegen das Urteil hatte der Angeklagte durch seinen Verteidiger zunächst fristgerecht Revision einlegen lassen. Da diese allerdings nicht binnen eines Monats nach Erhalt des schriftlichen Urteils begründet worden war, hat die Strafkammer die Revision als unzulässig verworfen.

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Gegen diese Entscheidung legte der Verteidiger Beschwerde ein. Er beantragte daher die Wiedereinsetzung in die versäumte Begründungsfrist.

Beschwerde bleibt ohne Erfolg

Dieser Antrag hatte beim Bundesgerichtshof keinen Erfolg: An dem Beschluss der Strafkammer sei nichts zu korrigieren. Das Urteil sei damit rechtskräftig, so die Richter.

Von Uwe Stadtlich

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