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Gifhorn Stadt Über 60 Prozent: Nerlich bleibt Bürgermeister
Gifhorn Gifhorn Stadt Über 60 Prozent: Nerlich bleibt Bürgermeister
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22:47 26.05.2019
In Feierlaune: Bürgermeister Matthias Nerlich nahm die Glückwünsche sichtlich erleichtert entgegen. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Matthias Nerlich (CDU) ist der alte und neue Bürgermeister der Stadt Gifhorn. Mit einem deutlichen Wählervotum von 60,06 Prozent siegte er klar vor Nicole Wochenfuß (Grüne) mit 15,24 Prozent, Gunter Wachholz (SPD) mit 14,93 Prozent und AfD-Kandidat Stefan Marzischewski-Drewes mit 9,76 Prozent.

Gifhorns alter und neuer Bürgermeister heißt Matthias Nerlich (CDU). Applaus brandete auf, als er zu vorgerückter Stunde in den Raatssal kam.

Es dauerte lange, ehe sich Nerlich am Wahlabend im Rathaus blicken ließ. Um kurz vor 21 Uhr betrat er den Ratssaal – Applaus brandete auf. Sichtlich bewegt und erleichtert bedankte sich Nerlich für das überragende Ergebnis: „Das ist weit mehr, als ich mir vorgestellt habe“, so der Verwaltungschef, der seine Wahl auch als Bestätigung für den guten Job seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus wertete.

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„Mehr als 60 Prozent ist großartig“

„Ich habe dafür gekämpft, nicht in eine Stichwahl gehen zu müssen und mit 50 Prozent plus X gerechnet“, bezog Gifhorns Bürgermeister Position. „Mehr als 60 Prozent ist jedoch großartig und macht mich glücklich und froh“, strahlte Nerlich, der mit seiner Stellvertreterin Kerstin Meyer mit einem Glas Champagner auf seinen Erfolg anstieß.

„Er hat es verdient, denn er hat hart dafür gearbeitet“, gab’s für Nerlich lobende Worte von Helmut Kuhlmann, Ehrenvorsitzender der CDU. CDU-Kreisvorsitzender Andreas Kuers strahlte: „Das ist ein riesiger Sieg und Beleg dafür, dass Matthias als Bürgermeister hoch angesehen ist. Ich habe darum auch im Vorfeld nie über einen zweiten Wahlgang nachgedacht.“

Harter Kampf um Platz zwei

Lange Zeit gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Grünen-Kandidatin Nicole Wockenfuß und dem SPD-Kandidaten Gunter Wachholz – durchaus auch mit nur einer Stimme Unterschied. Um 21.02 Uhr stand mit dem Ergebnis aus dem letzten der 37 Wahllokale fest: Wockenfuß hat die zweitmeisten Stimmen. „Die Stadt wollte Matthias Nerlich als Bürgermeister behalten. Aber die Wähler haben schwarz-grün gestärkt. Ich werde meine Themen einbringen“, machte sie klar, dass sie die Gifhorner Politik weiter mit gestalten wolle.

Die drittmeisten Stimmen erzielte SPD-Kandidat Gunter Wachholz. Er zeigte sich als fairer Verlierer. „Wir haben eben einen populären Bürgermeister.“ Der miese Bundestrend der SPD und das Thema Klimaschutz habe nicht gerade für Aufschwung bei den Sozialdemokraten gesorgt. Dennoch: „Der Wahlkampf hat Spaß gemacht.“

Stefan Marzischewski-Drewes blieb knapp unter zehn Prozent – und hätte sich mehr gewünscht. Und: „Die niedrige Wahlbeteiligung ist erschreckend“, sagte er.

Von Uwe Stadtlich, Andrea Posselt, Thorsten Behrens

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