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Gifhorn Stadt Jetzt geht’s zur Trecker-Demo nach Berlin
Gifhorn Gifhorn Stadt Jetzt geht’s zur Trecker-Demo nach Berlin
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20:42 25.11.2019
Nun geht’s nach Berlin: Gifhorner Landwirte fahren in der Nacht zu Dienstag mit Traktoren zum Protest in die Bundeshauptstadt. Quelle: Sebastian Preuß Archiv
Landkreis Gifhorn

Deutschlands Landwirte sind auf den Barrikaden, zur großen Protestaktion von „Land schafft Verbindung“ am Dienstag am Brandenburger Tor in Berlin werden rund 5000 Traktoren in einer Sternfahrt heranrollen – darunter auch zahlreiche aus dem Landkreis Gifhorn. Start ist nach Mitternacht am Mühlenmuseum.

So lange dauert die Fahrt

„Wir machen weiter, bis sich etwas bewegt“, sagt Florian Dralle kämpferisch. Er organisiert den Trecker-Treck der Gifhorner Landwirte. Zwischen 0.30 und 1 Uhr starten die Landwirte am Mühlenmuseum, fahren dann über die B 188 bis nach Berlin. Mit einer Fahrtzeit von sieben bis neun Stunden rechnet Dralle. Insgesamt werden die Gifhorner weiter mehr als einen Tag investieren, um in Berlin zu demonstrieren. Eine Strapaze, die Dralle gerne auf sich aufnimmt. „Ich bin Landwirt mit Herzblut. Aber jetzt müssen alle um unsere Existenz bangen, wenn der Agrarpakt so kommt.“

Der Plan der Landwirte

In Hannover und Hamburg haben sie schon Flagge gezeigt. In der Nacht zu Dienstag fahren Landwirte aus dem Landkreis Gifhorn gen Bundeshauptstadt.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat ihre Teilnahme zugesagt und wird um 14 Uhr auf der Bühne in Berlin stehen. Aktuell planen die Landwirte, ihre Rede mit einer Schweigeminute zu quittieren. „Um so zu zeigen, welche Folgen es hat, wenn es bald keine Landwirtschaft mehr gibt“, sagt Dralle.

Das sind die Gründe für den Protest

Nicht zum ersten Mal protestieren die Landwirte mit einer Trecker-Demo. Vor rund zehn Tagen beteiligten sich rund 100 Gifhorner an dem Protest in Hamburg, Ende Oktober fuhren 200 aus dem Landkreis in die Landeshauptstadt Hannover zur Demo. Einer der Streitpunkte: Durch die Ausweisung von Roten Gebieten fallen bei vielen Landwirten künftig Flächen zur Bewirtschaftung weg. Auch fordert die Bewegung die unabhängige Überprüfung der Nitrat-Messstellen.

Von Andrea Posselt

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