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Gifhorn Stadt Polizei kontrolliert Durchfahrt-Verbot – und kassiert
Gifhorn Gifhorn Stadt Polizei kontrolliert Durchfahrt-Verbot – und kassiert
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21:03 09.08.2018
VLG-Busse ja, alle anderen Fahrzeuge nein: Die Tangente ist noch voll gesperrt, und die Polizei kontrolliert dort auch. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

40 Minuten lang hätten die Kollegen im Bereich der Adam-Riese-Schule anlässlich des ersten Schultags und des vom Umleitungsverkehr überfüllten Calberlaher Damms aufgepasst, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter. „Es gab keine Probleme beim Überqueren der Straße.“ Und es habe kaum Grund zu Beanstaltungen gegeben, die in diesem Fall bei Ermahnungen blieben.

Polizisten kotrollieren auf der Tangente

Ganz anders auf der Tangente selbst. Dort positionierten sich Michael Klusmann und Gerhard Lehner von der Verfügungseinheit fast eine Stunde lang an der Kreuzung Lehmweg. Ihre Mission: Unbefugte stoppen, die mit durchhuschen, wenn die Kreisstraßenmeisterei VLG-Bussen an den Zufahrten die Sperren öffnet. Oder die sonst die Sperren einfach ignorieren. Den Beamten wurde nicht langweilig.

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Verstöße: Polizei geht von Vorsatz aus

Klusmann und Lehner zählten in der Zeit mehr als zehn Fahrzeuge, die dort nicht hingehörten. „Da war alles dabei. Auch ein 18-Tonner.“ Für die Erwischten wird es teuer: „Wir gehen von Vorsatz aus.“ Bei der guten Beschilderung und Absperrung sei ein Versehen ausgeschlossen. Ergo 40 statt 20 Euro, für den Lastwagenfahrer sogar „deutlich mehr als 100 Euro und ein Punkt“.

Geisterfahrer an Straße nach Triangel erwischt

Wenig später standen Klusmann und Lehner an der K 31/1 nach Triangel. Dort stoppten sie zahlreiche Fahrzeuge, deren Fahrer verbotenerweise von der B 188 aus Gifhorn kommend nach links abgebogen waren – einer sogar als Geisterfahrer über die Rechtsabbiegespur der K 31/1. Auch dort waren wegen Vorsatzes 40 Euro fällig.

„Wir stehen hier nicht einfach so“, sagt Klusmann. „Bei uns klingelt das Telefon. Die Bauarbeiter fühlen sich gefährdet.“ Sie müssten zur Seite springen und sich von uneinsichtigen Autofahrern anpöbeln lassen.

Von Dirk Reitmeister