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Gifhorn Stadt Wie sieht eigentlich das Büro des Landrats aus?
Gifhorn Gifhorn Stadt Wie sieht eigentlich das Büro des Landrats aus?
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06:00 23.09.2019
Tag des offenen Schlosses: Die Landkreisverwaltung hatte dazu eingeladen. Quelle: Michael Franke
Gifhorn

Das Gifhorner Schloss hat einen Geheimraum. Doch das wussten bisher nur wenige Menschen seit Sonntag dürfte das anders sein, denn im Rahmen des Tages des offenen Schlosses wurde auch dieser Raum den Besuchern gezeigt.

Blick in geheime Räume

Was es mit ihm auf sich hat? Auch Sina Sosniak, Pressesprecherin des Landkreises, konnte diese Fragen auf dem Weg zu einer der vielen Führungen durch den Sitz der Landkreisverwaltung nicht beantworten. „Den kenne ich nämlich noch nicht, darum nehme ich ja an der Führung teil“, erklärte sie. So wie um 14 Uhr noch rund ein Dutzend andere Besucher, die neben dem Geheimraum auch den Rosengarten – der ist ebenfalls nur bei Führungen zu besichtigen –, den Spiegelsaal und den Rittersaal zu sehen bekamen. Insgesamt gab es 19 dieser Führungen durch vier Bereiche im Schloss.

Tag des offenen Schlosses: Bildergalerie

Wie seiht es heute eigentlich in der ehemaligen Justizvollzugsanstalt im Gifhorner Schloss aus? Und wo arbeitet der Landrat? Diese und weitere Fragen rund um die Landkreisverwaltung und das Gifhorner Schloss wurden am Sonntag bei einem Tag des offenen Schlosses beantwortet.

Investitionen in den Breitbandausbau

Auch Landrat Dr. Andreas Ebel hatte sich an diesem Sonntag von zu Hause frei genommen und empfing interessierte Besucher in seinem Büro. Dort gab er beispielsweise Einblicke in die Struktur der Landkreisverwaltung und sprach über den Haushalt mit seinen Investitionen. Klar, dass er dabei auch den derzeit größten Brocken ansprach, die rund 60 Millionen Euro, die der Landkreis in den Breitbandausbau fließen lässt. Das Büro des Landrats war übrigens nur einer der Räume der Landkreis-Führungsetage, in die Besucher am Sonntag ohne Anmeldung hinein durften. Auch das Turmzimmer und die Büros der Kreisräte Rolf Amelsberg und Dr. Thomas Walter waren nicht abgeschlossen, ebenso wenig wie das Museum und die Schlosskapelle.

Autorin liest Märchen vor

Möglicherweise gab es bei ganz wenigen Besuchern auch Erinnerungen an einen Bereich des Schlosses, der heute noch mit Gittern vor den Fenstern auf sich aufmerksam macht, aber bereits seit Jahren als Bürotrakt genutzt wird – die ehemalige Justizvollzugsanstalt, die vor zehn Jahren geschlossen wurde. Wo ehemals Häftlinge den Freigang genossen, parken heute Fahrzeuge der Landkreisverwaltung.

Märchenlesung im Kaminraum

Mit mehr Atmosphäre kam da schon der Kaminraum daher. Dort hatte sich die Wittinger Autorin Karola Brise mit einem Kostüm aus dem 18. Jahrhundert eingerichtet und las Märchen vor – und es gehörten nicht nur Kinder zu ihren Zuhörern. „Viele Kinder haben sich wohl im Vorjahr gelangweilt, weil es keine Aktion für sie gab. Da bin ich von der Landkreisverwaltung gefragt worden, ob ich nicht aus meinen Büchern Dragonerblut und Dragonerkind vorlesen möchte. Aber die sind noch nichts für kleinere Kinder. Also habe ich Märchen vorgelesen“, erzählt die Wittingerin.

Von Thorsten Behrens

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