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Gifhorn Stadt RTL „Let’s Dance“ Trainer Renata und Valentin Lusin gratulieren
Gifhorn Gifhorn Stadt RTL „Let’s Dance“ Trainer Renata und Valentin Lusin gratulieren
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16:53 06.05.2019
50 Jahre TSC Gifhorn: Renata und Valentin Lusin gratulierten auf ihre Art zum Jubiläum. Quelle: privat
Gifhorn

Mit einem „Tanz in den Mai“ der Extraklasse feierte der Tanz-Sport-Club Gifhorn offiziell seinen 50. Geburtstag und machte sich selbst ein Weltklassetanzpaar zum Geschenk. Renata und Valentin Lusin – beide einem breiten Publikum als RTL Let´s Dance Trainer bekannt – verzauberten die 200 Tanzsportfreunde und geladenen Gäste gleich mit drei Darbietungen. Sie waren der absolute Höhepunkt des überaus gelungenen Abends.

Mit einem „Tanz in den Mai“ der Extraklasse feierte der Tanz-Sport-Club Gifhorn seinen 50. Geburtstag: Renata und Valentin Lusin, Trainer der RTL „Let’s Dance“ Show, traten vor einem exklusiven Publikum und vielen hochkarätigen Ehrengästen auf.

Welches Ansehen der TSC Gifhorn genießt, machte die lange Liste der Ehrengäste deutlich, die TSC-Präsident Günter Kraft begrüßte. So betonte Landrat Dr. Andreas Ebel, wie sehr Tanzen zum gesellschaftlichen Leben gehört. „Tanzen ist Kultur, Sport und Vergnügen in einem. Es bedient damit perfekt Bedürfnisse, die unser Miteinander prägen“, sagte Ebel. „Und meine Herren“, so Ebel mit einem Augenzwinkern weiter, „seien wir doch einmal ehrlich, wer als Mann gut tanzen kann, hat bei der Damenwelt auf Bällen wie heute immer gute Karten.“ Sprach´s und machte später am Abend mehrfach deutlich, dass er sich auf dem Tanzparkett recht wohl fühlte.

Lob an den TSC

Immer wieder gerne nimmt Bürgermeister Matthias Nerlich die Einladungen des TSC Gifhorn an. Er erinnerte an die erste Mondlandung vor 50 Jahren und fragte sich, was wohl schwieriger sei, der erste Schritt auf den Mond oder die rasanten Schrittfolgen der TSC Tänzer in ihrem neuen Tanz-Sport-Centrum. „Genau wie damals Neil Armstrong geht der TSC Gifhorn mutig voran und hat in den 50 Jahren unheimlich viel getan,“ dankte Nerlich allen Beteiligten für das starke Engagement. „Ein vitales Vereinsleben geht einher mit vielen sportlichen Erfolgen, die ich dem TSC auch weiterhin wünsche.“

Viel Ehrenamt

Wer ist eigentlich dieser TSC Gifhorn, habe er sich gefragt, als er die Einladung des Präsidenten erhielt, gestand der Präsident des Landessportbundes Niedersachsen, Wolf-Rüdiger Umbach. „Nach meinen Recherchen muss ich sagen, ein lebendiger Verein mit einem unglaublich breiten Angebot für alle, die gerne Tanzen möchten oder sich dem Turniertanzsport verschrieben haben. Ich kann nur jeden beglückwünschen, der in diesem wunderbaren Ambiente seinem Hobby nachgeht“, sagte Umbach. Möglich werde dies vor allem durch das ehrenamtliche Tätigkeit von Funktionären und die Arbeit der Trainer, für die Umbach ausdrücklich dankte.

Kontinuierliche Entwicklung

Die Pressesprecherin des Deutschen Tanzsportverbandes, Gabi Michel-Schuck, zeigte die kontinuierliche Entwicklung des TSC auf. „Was mit damals 42 Mitgliedern begann, ist unter elf Präsidenten zu einem starken, aktiven und erfolgreichen Club in unserem Tanzsportverband gereift.“ Nach den vielen Glückwünschen und lobenden Worten reihte sich der Präsident des Niedersächsischen Tanzsportverbandes, Jürgen Schwedux, zu guter Letzt in den Reigen der Gratulanten an. Seine Rede endet mit den magischen Worten „Parkett frei“, denen die TSCler dann eifrig folgten.

Unterbrochen von Darbietungen der Latein- und Tango-Formation und der Salsation-gruppe des TSC Gifhorn sowie einer Mitmachaktion zum Line Dance fieberten alle Gäste des TSC Gifhorn dem Höhepunkt der 50-Jahr-Feier entgegen – und dann standen sie wirklich auf der Fläche, Renata und Valentin Lusin.

Das Hobby als Beruf

Schon mit ihrem ersten Auftritt eroberten sie die Halle im Sturm. „Wie machen die das bloß?“, diese Frage stellte sich wohl jeder im Saal. „Durch viel Fleiß und Leidenschaft,“ lautete die einfache Antwort der amtierenden Deutschen Meister über Zehn Tänze bei den Professionals. Äußerst sympathisch plauderten Renata und Valentin zwischendurch mit Jessica Balke, die die beiden dem Publikum vorstellte. „Das Schönste für uns ist, dass wir unser Hobby zu unserem Beruf machen konnten. Tanzen macht uns einfach Riesenspaß.“

Der war den Beiden dann bei den lateinamerikanischen Tänzen anzusehen. Dynamisch, ausdrucksstark und dabei völlig entspannt rissen sie das Publikum mit. Gleichzeitig wurde auch dem letzten Zweifler klar, dass Tanzen auf diesem Niveau absoluter Hochleistungssport ist. „Am besten fängt man damit schon als Kind an,“ schlug Renata vor. „Wünschenswert wäre, wenn wir Tanzen als feste Größe im Schulsport verankern könnten,“ sprach Valentin den Verantwortlichen des TSC aus der Seele. Als Sportlehrer für Gymnasien mit erstem Staatsexamen gebe er bisweilen in seiner Heimatstadt Unterricht in den Schulen. „Es funktioniert, doch meistens stehe ich vor reinen Mädchengruppen.“

Begeisternd

Zu welchen Leistungen das intensive Training führt, machten die Dritten der Weltmeisterschaft im Showdance zum Schluss deutlich. Nach „Music is My First Love“ begeisterten sie mit einer Kombination von Tango und Slowfox.

Von unserer Redaktion

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