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Gifhorn Stadt Sturm: Windrad außer Kontrolle
Gifhorn Gifhorn Stadt Sturm: Windrad außer Kontrolle
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19:15 04.02.2011
Absperren und warten: Mehr konnte die Feuerwehr gestern rund um Steimke nicht machen. Ein Einsatz am zu schnell drehenden Windrad wäre zu gefährlich gewesen. Quelle: Photowerk (mpu)
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Eigentlich gebe es eine Fernüberwachung der 2002 aufgestellten 600-Kilowatt-Anlage, auf den viel zu schnell drehenden Rotor habe ihn aber ein Anwohner aufmerksam gemacht, berichtet Mitbetreiber Dirk Rodewald. „Ich habe dann in der Zentrale angerufen, die hatte aber keinen Zugriff mehr.“

Das Windrad war außer Kontrolle geraten und lief so heiß, dass das Maschinenhaus mit dem Generator abbrannte. Rodewald: „Das war schon bedrohlich.“

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„Unsere Aufgabe beschränkt sich darauf, weiträumig abzusperren“, berichtet Christian Speitling von der Feuerwehr. „Als wir ankamen, stand das Maschinenhaus schon in Flammen. Es ist abgebrannt.“ Dabei konnte die Wehr nur machtlos zuschauen.

„Man kann hier nur stehen und warten“, sagt Speitling. Zum Beispiel darauf, dass der Wind nachlässt oder die Rotorblätter abfallen. „Da geht vorher keiner rauf. Keiner weiß, was für Teile da weggeschleudert werden können.“

Mit 25 Leuten machte die Feuerwehr zunächst die Straßen zwischen Steimke und Wettendorf sowie Steimke und Schweimke dicht. Später wurde nur die zwischen Steimke und Wettendorf abgeriegelt, in deren Nähe das Windrad steht. Der Betreiber übernahm das dann von der Wehr.

Rodewald moniert, dass es nach seinem Notruf eine halbe Stunde gedauert habe, bis die Straße gesperrt wurde. „Wir sind mit unseren Privatautos rausgefahren, um Autofahrer zu informieren.“

rtm

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