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Gifhorn Stadt Die B 4 bekommt Rillen, damit der Regen abläuft
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Straßenbau: Die B 4 bekommt Rillen, damit der Regen abläuft

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12:00 07.08.2020
Lösungen gesucht: Das Tempolimit wegen der Wasserlachen auf der B 4 bei Gifhorn soll entfallen. Quelle: Lea Rebuschat
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Gifhorn

Das ging jetzt schneller als gedacht: Bereits am Montag, 10. August, beginnt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr damit, auf der vierspurigen Bundesstraße 4 westlich von Gifhorn dafür zu sorgen, dass sich bei Regenfällen dort nicht mehr so viele Pfützen bilden können – seit 2016 stehen dort Schilder, dass bei Nässe die Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 60 reduziert werden muss, und erst vor gut einem Monat hatte Michael Peuke, Leiter der Straßenbaubehörde, von einem Lösungsansatz berichtet.

Die Bundesstraße wird pro Fahrtrichtung auf eine Spur eingeengt

Noch während der Sommerferien wird nun die Bundesstraße zwischen Braunschweiger Straße und Kreuzung mit der Bundesstraße 188 auf eine Spur pro Fahrtrichtung eingeengt, Verkehrsteilnehmer müssen auf der gesamten Strecke mit Verkehrsbehinderungen rechnen.

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Die Landesbehörde erklärt ihr Vorgehen so: In den betroffenen Bereichen werden diagonale Rillen in einer Tiefe von bis zu einem Zentimeter in den Asphalt gefräst, um das Wasser abzuleiten. Diese Methode habe sich an anderen Stellen in Deutschland und im europäischen Ausland bewährt, um Wasseransammlungen auf Straßenoberflächen „mit entwässerungsschwachen Zonen“, wie es in der Pressemitteilung heißt, zu vermeiden.

Der Arbeitsplan: Tagsüber Vermessungen, nachts Fräsarbeiten

In den ersten Tagen werden tagsüber zwischen 9 und 17 Uhr Vermessungsarbeiten an den einzelnen Stellen unter halbseitiger Sperrung der jeweiligen Richtungsfahrbahn ausgeführt. Die Fräsarbeiten werden jeweils in der Zeit von 19 bis 5 Uhr ebenfalls unter halbseitiger Sperrung ausgeführt. Am 21. August soll alles fertig sein – dann können voraussichtlich auch die Tempolimits aufgehoben und die Strecke mit Tempo 100 befahren werden.

Von der AZ-Redaktion