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Gifhorn Stadt So tritt Gifhorn um die Wette in die Pedale
Gifhorn Gifhorn Stadt So tritt Gifhorn um die Wette in die Pedale
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12:00 14.08.2019
Beim Stadtradeln dabei: Verkehrsplaner Oliver Bley, Friedenskirchen-Pastor Matthias Neumann und Bürgermeister Matthias Nerlich (v.l.) freuen sich auf die Aktion. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Mal drei Wochen umsteigen aufs Fahrrad und ordentlich Kilometer sammeln: Sportliche Gifhorner können ab dem Altstadtfest beim Stadtradeln mitmachen und den Goldenen Sattel gewinnen. Und vielleicht bleiben sie ja auch nach den drei Wochen dem Fahrrad treu.

Die bundesweite Aktion läuft vom 24. August bis 13. September. In Gifhorn findet der Auftakt am Altstadtfestsamstag um 9.30 Uhr auf dem Marktplatz statt. Siegerehrung ist am 27. September in der Grille mit Verleihung des Goldenen Sattels. Zwischendurch gibt es zahlreiche Gelegenheiten, Kilometer „zu sammeln“.

Das wird geboten

So bietet der ADFC Feierabend-Radtouren an den Dienstagen 27. August und 10. September von 17.30 bis 19.30 Uhr an. Das Gazelle-Team radelt mit Teilnehmern an den Freitagen 30. August, 6. und 13. September von 17 bis 18 Uhr. Die Gifhorner Friedenskirche bietet zum Abschluss der drei Radelwochen am Freitag, 13. September, auf ihrem Vorplatz am Brandweg einen Open-Air-Fahrrad-Gottesdienst mit Pastor Matthias Neumann von 17 bis 17.45 Uhr an. Weitere Aktionen sind ein Fahrradflohmarkt am 24. August von 9 bis 18 Uhr bei BOC (ehemals Brendler) und ein Fahrsicherheitstraining für Pedelec-Anfänger am 7. September von 13 bis 16 Uhr auf dem Verkehrsübungsplatz am I. Koppelweg.

Was will die Stadt erreichen?

„Unser Ziel ist, die Teilnehmerzahl von 500 zu knacken“, sagt Bürgermeister Matthias Nerlich. 2018 seien 424 dabei gewesen, gestartet sei Gifhorn 2016 mit 269. „Ein Schwerpunkt soll in diesem Jahr darauf liegen, verstärkt die Schüler zu beteiligen“, sagt Verkehrsplaner Oliver Bley. Alle sieben Grundschulen der Stadt seien eingebunden, der jeweils aktivste Jahrgang werde ausgezeichnet mit von Schütte, Nolte und Dänzer gestifteten Preisen.

„Vielleicht bleibt es ja nicht bei den drei Wochen“, hofft Nerlich darauf, dass Gifhorner dauerhaft oder zumindest öfter vom Auto aufs Fahrrad umsteigen. „Das ist für uns der Mehrwert: Es würde den Verkehr auf unseren Straßen ungemein entspannen.“

Und so geht das Mitmachen

Und so kompliziert ist das Mitmachen gar nicht. Interessierte können sich auf der Homepage www.stadtradeln.de registrieren. Sie können Gruppen bilden oder als Einzelpersonen dem Offenen Team Gifhorn beitreten. Ihre täglich gefahrenen Kilometer können sie online eintragen oder analog mit Stift auf dem Flyer der Stadt, der am Ende beim Fachbereich Stadtplanung eingereicht werden kann. Nerlich räumt ein, dass das auf Vertrauen und Ehrlichkeit fußt.

Die spezielle App dagegen funktioniert mit GPS und registriert die tatsächlich gefahrenen Strecken. Das kommt laut Bley auch der künftigen Stadtplanung zu gute. Denn daran könne die Stadt ablesen, welche Wege die Radfahrer in Gifhorn nutzen und wie schnell sie dort voran kommen.

Von Dirk Reitmeister

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