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Gifhorn Stadt 250 Gastro-Experten haben viel zu besprechen
Gifhorn Gifhorn Stadt 250 Gastro-Experten haben viel zu besprechen
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11:00 22.10.2019
Es gibt viel zu besprechen: Rund 250 Delegierte des Dehoga-Landesverbandes tagen am Montag und Dienstag in der Stadthalle Gifhorn. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

250 Delegierte des Dehoga-Landesverbandes tagen Montag und Dienstag in der Gifhorner Stadthalle. Zu besprechen gibt es einiges – es geht um Digitalisierung, Fachkräftemangel, Bürokratieabbau, Lebensmittelhygiene und vieles mehr.

Das Alphabet hatte es möglich gemacht, dass Gifhorn nach rund 35 Jahren wieder einmal Austragungsort der großen Verbandstagung ist. Denn die jährlich stattfindende Tagung wandert durch Niedersachsens Bezirksverbände. 2019 war L wie Lüneburg bei der Vergabe an der Reihe, Gifhorn als Kreisverband bot dann beste Voraussetzungen, die Tagung inklusive Begleitprogramm wie Ball und Begrüßungsabend im Trachtenhaus auszurichten.

Lob für den Landkreis

Lob für den Landkreis gab es denn auch in der Ansprache von Verbandspräsident Detlef Schröder. „Man spüre, dass der Tourismus und damit das Gastgewerbe hier eine große Bedeutung hat. Das ist nicht überall in Niedersachsen selbstverständlich.“

Fachkräftemangel, Arbeitszeiten, Bürokratieabbau und vieles mehr – viele Themen haben die 250 Delegierten des Dehoga-Landesverbandes zu erörtern, die in der Gifhorner Stadthalle tagen.

Landrat Dr. Andreas Ebel hatte die Delegierten in der Stadthalle begrüßt und auch Sorge über den Wandel der Gastronomie geäußert, ganz besonders auf das Sterben der Gasthöfe im ländlichen Raum hingewiesen. Im AZ-Gespräch bestätigte auch Dehoga-Kreisvorsitzender Armin Schega-Emmerich diesen Eindruck. „Das macht uns zu schaffen.“

Landgasthof-Sterben ist ein Problem

So sei der Radtourismus für den Landkreis ein großes Pfund, mit dem es zu wuchern gelte. Aber was, wenn die Radtouristen bei ihren Touren bei den Gasthöfen vor verschlossener Tür stehen. Andererseits: „Wer will schon darauf spekulieren, dass ausgerechnet jene 20 Radler bei ihm einkehren möchte“, zeigt Schega-Emmerich Verständnis für Kollegen, die Öffnungszeiten einschränken oder gar ganz schließen. Ansonsten sieht er die Gastronomie in Gifhorn im Wandel, aber „gut ausgestellt“ in seiner Vielfalt. Zuversichtlich stimmen ihn auch die Übernachtungszahlen.

Auch Digitalisierung ist ein Thema

Im großen Plenum in der Stadthalle ging es derweil um Themen wie Digitalisierung im Gastgewerbe und Ideen, junge Menschen für eine Tätigkeit in dem Bereich zu begeistern. So gab es großen Beifall, als das Podium verkündete, dass die Dehoga sich bei der nächsten Ideen-Expo wieder zu engagieren.

Von Andrea Posselt

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