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Gifhorn Stadt Stadt saniert die Gifhorner Napoleonbrücke
Gifhorn Gifhorn Stadt Stadt saniert die Gifhorner Napoleonbrücke
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16:00 04.09.2019
Historisches Bauwerk: Fachbereichsleiter Joachim Keuch (l.) und Bürgermeister Matthias Nerlich freuen sich über die Sanierung der Gifhorner Napoleonbrücke. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Sie liegt versteckt in einem Waldstück im Gifhorner Süden, westlich der B 4. Viele Gifhorner kennen sie vermutlich gar nicht, die so genannte Napoleonbrücke. Und dennoch nimmt die Stadt Gifhorn gerade 200.000 Euro in die Hand, um das denkmalgeschützte Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert zu sanieren.

Wie die Brücke zu ihrem Namen kam

„Laut einer Legende soll der französische Kaiser Napoleon Bonaparte einmal über diese Brücke geritten sein“, sagt Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich. Sie ist Teil der alten Handels- und Heerstraße von Braunschweig nach Lüneburg und führt im Gifhorner Süden über die Alte Hehlenriede. Seit einiger Zeit ist klar, dass die Brücke in einem so schlechten Zustand ist, das sie saniert werden muss. Risse in den Fugen mindern die Stabilität – so sehr, dass nun Handlungsbedarf besteht.

Bildergalerie: Sanierung der Napoleonbrücke

Die Napoleonbrücke ist vielen Gifhornern unbekannt, dabei soll der französische Kaiser einst über sie hinüber geritten sein. jetzt lässt die Stadt das historische Bauwerk sanieren.

Brücke war zu hoher Belastung ausgesetzt

Wie es soweit kommen konnte, obwohl die Napoleonbrücke bereits seit Ende der 1980er Jahre nur noch für Fußgänger und Radfahrer freigegeben ist? Bis dahin sind auch Lastwagen und Trecker über die Brücke gefahren, die heute einen Weg neben der Brücke nutzen, berichtet Joachim Keuch, Leiter des Fachbereichs Tiefbau bei der Stadt Gifhorn. Deren Gewicht habe die Brücke nach außen weggedrückt. So sehr, dass sie jetzt, etwa 30 Jahre später, saniert werden muss.

Sanierung kostet 200 000 Euro

200 000 Euro nimmt die Stadt Gifhorn dafür in die Hand. Zunächst musste geklärt werden, welches Material in der Brücke verbaut wurde. Schließlich sollen – und müssen – neue Steine und neuer Mörtel dem originalen, historischen Material nahe kommen. Das ist gelungen. Und seit Anfang Juli ist nun eine Fachfirma am Werk, die auf die Sanierung historischer und denkmalgeschützter Bauwerke spezialisiert ist.

Aufwändige Sanierung

Neben neuen Fugen bekommt die Brücke eine neue Abdeckung aus Lehm und Kies. Zudem wird das alte Geländer saniert und bekommt einen Eichenhandlauf. Da dieses in der Originalhöhe aber nicht mehr den modernen Sicherheitsanforderungen entspricht, bekommt die Brücke auch noch ein höheres Innengeländer. Zudem muss im Randbereich eine Schicht Steine erneuert werden.

Arbeiten dauern bis Dezember

Die Arbeiten sollen noch bis zum Dezember dauern. Dann soll neben der Brücke auch eine Tafel mit Informationen über die Gifhorner Napoleonbrücke aufgestellt werden. Und wer weiß, vielleicht nutzt dann der ein oder andere Gifhorner mehr die Gelegenheit, sich das bislang fast unbekannte Kleinod im Süden der Stadt einmal anzuschauen.

Von Christian Albroscheit

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