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Gifhorn Stadt Brückenneubau an der Ise für 2022 geplant
Gifhorn Gifhorn Stadt Brückenneubau an der Ise für 2022 geplant
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06:00 15.02.2020
Zeitweise sogar ganz gesperrt: Die Tränkedammbrücke über die Ise bei Kästorf ist marode und soll 2022 ersetzt werden. Quelle: Torben Niehs
Kästorf

Sie ist die einzige Querung über die Ise zwischen der Platendorfer Straße bei Gamsen und der Kreisstraße 103 nach Wahrenholz: Entsprechende Bedeutung hat die Tränkedammbrücke in der Niederung nordöstlich von Kästorf für Angler, Spaziergänger, Radwanderer und Vogelkundler. Ihre Baufälligkeit bringt inzwischen immer mehr Einschränkungen mit sich.

In die Jahre gekommen ist die Tränkedammbrücke schon seit Jahren. Immer maroder wurden zum Beispiel die Bohlen, so dass die Stadt Gifhorn in der jüngsten Zeit Blechplatten über löchrige Stellen montiert hatte. Seit neuestem halten Gerüste an der Seite nur noch einen schmalen, etwa einen Meter messenden Gang in der Mitte frei. Für Reiter ist sie von nun an gesperrt, Radfahrer müssen absteigen und schieben. Und zeitweise ist die Brücke sogar aus Sicherheitsgründen ganz gesperrt und mit Stahlmattenzäunen blockiert – etwa bei Hochwasser der Ise.

Das ist alles kaputt

„Korrosion, Erosion und Substanzverlust an allen Bauteilen der Brücke, die aufgrund des Alters einhergehen“, zählt Christian Schnur vom Büro des Bürgermeisters auf, was den schlechten Zustand der 1965 erbauten Brücke ausmacht. In den zurück liegenden Jahren habe die Stadt Mitteljoche repariert, Streben ausgetauscht, Pfähle verstärkt, Belagsbohlen teilweise ausgetauscht und Geländer repariert. Eine Sanierung wäre jetzt nicht mehr wirtschaftlich.

Von daher habe die Stadt beschlossen, die Brücke zu erneuern. 2022 soll das angehen, im Investitionsplan sind dafür 385 000 Euro vorgesehen. Für Demontage und Neubau plant die Stadt zehn Monate Bauzeit ein. So lange werde die Ise dort nicht zu queren sein.

Für landwirtschaftlichen Verkehr tabu

Die alte Tränkedammbrücke war einst für Belastungen bis sechs Tonnen Gesamtgewicht ausgelegt. Doch landwirtschaftlicher Verkehr konnte sie schon lange nicht mehr passieren – und wird auch die neue nicht nutzen können. Schnur: „Der Ersatzbau ist als Geh- und Radwegebrücke geplant.“

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