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Gifhorn Stadt Freies W-Lan in Dorfgemeinschaftshäusern
Gifhorn Gifhorn Stadt Freies W-Lan in Dorfgemeinschaftshäusern
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20:00 19.12.2019
Freies W-Lan am Dorfgemeinschaftshaus: Gamsen hat den Anfang gemacht, Kästorf, Wilsche, Neubokel und Winkel sollen noch vor Weihnachten nachziehen. Quelle: Sebastian Preuß
Gamsen

Gamsen macht den Anfang: Das Dorfgemeinschaftshaus dort ist das erste von fünf mit freiem W-Lan. Doch die in Kästorf, Wilsche, Neubokel und Winkel (Bahnerhaus) sollen noch vor Weihnachten folgen. Ebenso im kommenden Jahr Feuerwehrhäuser und Sportstätten der Stadt. Damit geht ein lang gehegter Wunsch von Smartphone-Nutzern in Erfüllung.

„Es soll ein guter Empfang sein“, sagt Karsten Moritz vom Hochbau der Stadt Gifhorn. Jetzt, wo die Sicherung für den Router wieder drin ist. Jene Lüftung, deren Brummen gerade das Dorfgemeinschaftshaus flutet, hatte die Sicherung rausfliegen lassen – Spätfolge eines Wasserrohrbruchs vor zwei Wochen in der Küche des Dorfgemeinschaftshauses Gamsen. Dennoch ist gerade dieses Gebäude das erste, das jetzt freies W-Lan anbietet. Doch die anderen werden schnell folgen, sagt Moritz. „Die Router sind schon konfiguriert.“

Zugang über Freifunk Gifhorn

Der Zugang läuft über Freifunk Gifhorn, den Anbieter des freien W-Lans in der Fußgängerzone. Wer darin bereits registriert ist, kommt also auch an den Gemeinschaftshäusern ruckzuck ins schnelle mobile Netz. Mit dem Tablet oder Smartphone surfen: „Das ist heute Standard“, begründet Bürgermeister Matthias Nerlich, warum die Stadt die Dorfgemeinschaftshäuser aufrüstet.

Musikstreamen zur Party leicht gemacht

Auch Gamsens Ortsbürgermeister Dirk Reuß weiß, was Nutzer im Dorfgemeinschaftshaus mit freiem W-Lan anfangen können. Internet-basierte Präsentationen bei Sitzungen, Musik-Streaming bei Partys – jetzt alles drin. Mal schauen, ob die Silvesterparty davon schon profitieren wird.

Feuerwehrhäuser und Sportstätten kommen auch dran

Als nächstes sind die Feuerwehrhäuser dran, sagt Moritz. Und die könnten es auch sehr gut gebrauchen, sagt Nerlich. „Weil die Feuerwehren viel mit Daten arbeiten und auf Kommunikation angewiesen sind.“ In einem dritten Schritt sind die größeren Sportstätten der Stadt an der Reihe, sagt Moritz. In einem Jahr soll die Reihe abgeschlossen sein – allerdings bis auf die Flutmulde, schränkt der Hochbau-Fachbereichsleiter ein. „Da warte ich noch bis zur Sanierung.“

Kaum Kosten für die Stadt

Die Kosten halten sich laut Moritz in Grenzen. Die Anschaffung der Router komme auf 100 Euro pro Stück, als laufende Kosten gebe es nur deren Stromverbrauch. Die Stadt stürzt sich also nicht in Unkosten, wenn Trauben an Jugendlichen vor einem Dorfgemeinschaftshaus oder einer Sporthalle mit dem Smartphone in der Hand chatten, streamen oder surfen.

Von Dirk Reitmeister

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