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Gifhorn Stadt Sprudel bleibt ungeschlagen die Nummer eins
Gifhorn Gifhorn Stadt Sprudel bleibt ungeschlagen die Nummer eins
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20:00 28.06.2019
Durst ist schlimmer als Heimweh: Und Mineralwasser ist den Getränkemärkten in Gifhorn zufolge bei Hitzewellen am allermeisten gefragt. Quelle: dpa
Gifhorn

„Inzwischen ist es nicht mehr nur eine Kiste, sondern es sind zwei oder drei“, sagt Heike Bollmann, stellvertretende Famila-Marktleiterin in Gifhorn, was aktuell durch den Ausgang des Getränkemarktes rollt. Thomas Kopp, Betreiber des Trinkgut-Marktes im Eyßelheide-Center, spricht von der drei- bis vierfachen Menge des sonst Üblichen. „Es wird nicht ein Kasten gekauft, sondern der Wagen voll.“

Umsatzbringer alkoholfreies Bier

Auch Maren Niebuhr vom gleichnamigen Bierverlag und Getränkehandel an der Oldaustraße meldet eine deutlich gesteigerte Nachfrage. „Wir haben feste Touren, und die sind jetzt gut ausgelastet.“ Sowohl Gastronomen, als auch Unternehmen und Kindergärten orderten mehr. Vor allem Handwerker und Bauarbeiter, die draußen arbeiteten, seien einzudecken.

„Wasser in sämtlichen Variationen“, sagt Niebuhr, was die Kundschaft verlangt. Die Kindergärten setzten dabei auf Mineralwasser mit wenig Kohlensäure. Auch Bollmann und Kopp nennen ganz klar Mineralwasser als den Klassiker an erster Stelle beim Absatz. Im Kommen seien seit Jahren alkoholfreie Biere. „Das ist wirklich ein Umsatzbringer“, sagt Kopp. Auch das Sortiment sei inzwischen breiter geworden. Und: „Biermixgetränke gehen bei diesem Wetter auch besonders gut.“

Reichlich Leergut vorhanden

„Wir haben reichlich Leergut“, sagt Bollmann. Auch bei Kopp kommt noch genug Mehrweg-Leergut zurück. Beide rechnen damit, dass es bei einer erneuten Hitzewelle wie im vorigen Jahr wieder Engpässe geben könnte. Spezielle Sorten, etwa bei Bieren Kölsch oder Alt, seien bereits knapp oder ausverkauft, die gängige Ware allerdings noch reichlich da. „Aber es werden jeden Tag die Karten neu gemischt“, weiß Kopp. Noch ein paar Wochen mehr als 30 Grad, und es könnte ernstere Lieferengpässe geben.

Niebuhr sieht das etwas entspannter. Im vorigen Jahr habe es Probleme gegeben, weil die Kapazitäten der Förderbrunnen mit der Nachfrage nicht mehr mitgehalten hätten. „Die Mineralwasserhersteller haben auf die Hitzewelle 2018 reagiert.“ Und zum Beispiel weitere Brunnen gebohrt.

Einkäufe am Vormittag

Die Hitzewelle liest Kopp auch am veränderten Einkaufsverhalten ab. Sonst sei es im Markt morgens eher ruhig, laufe das Geschäft ab dem Vormittag an. „Jetzt kommen alle gleich um 8 Uhr.“ Dafür sei es tagsüber bis zum Nachmittag siestamäßig ruhig. Eine ähnliche Erfahrung macht Niebuhr. Sonst verteilten sich die Bestellungen über die Zeit, „jetzt kommen alle auf einmal“.

Von Dirk Reitmeister

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