Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Pfälzer Sprengfallenbauer: Untersuchung auch in Ribbesbüttel
Gifhorn Gifhorn Stadt Pfälzer Sprengfallenbauer: Untersuchung auch in Ribbesbüttel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:00 12.11.2019
Große Fahndung: Bundesweit suchte die Pfälzer Polizei nach Spuren des Sprengfallenbauers – auch in Ribbesbüttel. Quelle: dpa
Kaiserslautern/Ribbesbüttel

Dieser Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen: Ein Gärtner aus dem Raum Kaiserslautern brachte sich am 1. März um, mit sich in den Tod riss er am selben Tag einen Arzt, dem er vor seine Praxis eine Sprengfalle gelegt hatte. Als klar war, dass der Täter eine regelrechte Todesliste mit Menschen, an denen er sich rächen wollte, angelegt hatte, liefen bundesweit Ermittlungen der Polizisten an. Auch nach Ribbesbüttel führte der Weg der Kriminaltechniker. „Gott sei Dank haben wir dort nichts gefunden“, sagt Bernhard Erfort, Sprecher der Polizei Westpfalz.

Vier Verdachtsmomente außerhalb der Pfalz

Persönlicher Streit, unbezahlte Rechnungen: Der Landschaftsgärtner wollte töten, um sich zu rächen. Mit dem Arzt soll er persönlich in Streit geraten sein. Die Mutter hatte sich mit ihm wegen einer Rechnung gestritten. Beide bestrafte der Täter auf seine brutale Art und Weise.

Weitere Fallen vermutet

Die Polizei mutmaßte nach den ersten Schreckenstaten schnell, dass es noch viele weitere Opfer durch selbst gebastelte Sprengfallen geben könnte. Die Ermittler starteten bundesweit einen Aufruf, suchten nach Menschen, die möglicherweise auf der Feindesliste des Pfälzer Gärtners stehen könnten. „Auch aus dem Landkreis Gifhorn hat sich jemand gemeldet“, berichtet Erfort. Was in dem Fall die Hintergründe gewesen sind, konnte er nicht sagen. Parallel durchforsteten Gerichte die Akten, die von Streitigkeiten des Sprengfallenbauers handelten. Insgesamt kamen vier Meldungen von Orten außerhalb der Pfalz.

Keine Funde außerhalb der Pfalz

Spezialisten des Bundeskriminalamtes machten sich dann im Sommer zu Untersuchungen auf. Auch Sprengstoffhunde seien im Einsatz gewesen, berichtet die Polizei. Dr. Udo Gehring, Leitender Oberstaatsanwalt, kann mit Ende der Ermittlungen verkünden: „Außerhalb der Pfalz gab es keine Anhaltspunkte für Sprengfallen, auch nicht in Ribbesbüttel.“

Von Andrea Posselt

Die Waldbrandgefahr im Landkreis Gifhorn ist geringer als vor 40 Jahren. Warum das so ist, erläuterte Kreiswaldbrandbeauftragter Eckard Klasen Politik und Verwaltung in einer Sitzung des Ausschusses für Feuerschutz und Rettungswesen.

12.11.2019

Im 20. Jahrhundert wurde die Aller begradigt und ausgebaut. Mit Folgen für Flora und Fauna. Im Rahmen des „Barben-Projektes“ hat die Aktion Fischotterschutz einen ersten Gewässerabschnitt renaturiert.

12.11.2019

Bei der Südheide Gifhorn GmbH sind Orange und Blau abgemeldet. Der Tourismus in der Region hat ab sofort neue Farben. Und das ist nicht die einzige Änderung in seinem optischen Auftritt.

12.11.2019