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Gifhorn Stadt Das Sportzentrum Nord ist wieder da
Gifhorn Gifhorn Stadt Das Sportzentrum Nord ist wieder da
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19:16 30.09.2019
Innen wieder alles tiptop: Bürgermeister Matthias Nerlich, Hochbau-Fachbereichsleiter Karsten Moritz und Marco Momberg vom Sport-Fachbereich (v.r.) freuen sich, dass das Sportzentrum Nord in Gamsen wieder nutzbar ist. Quelle: Torben Niehs
Gamsen

Das Sportzentrum Nord meldet sich zum Dienst zurück: Seit Montag ist die Dreifeldhalle nach der Baupfusch-Sanierung wieder nutzbar – zum ersten Mal seit fast vier Jahren auf allen Dritteln. Zwei Monate lang war die neun Jahre junge Halle ganz gesperrt. Das wird ein juristisches Nachspiel haben.

Von der Wand im Westen bis zu der im Osten ein durchgängig intakter Boden: Diesen Anblick gab es in der neun Jahre alten Sporthalle seit Januar 2016 nicht mehr. Denn da „ploppte“ der Wasserschaden im westlichen Drittel hoch, wie es Hochbau-Fachbereichsleiter Karsten Moritz anschaulich schildert. Fortan musste jenes Drittel gesperrt bleiben. Blöd für die vielen Nutzer der Halle, dass sie nur zwei Drittel zur Verfügung hatten.

Darauf haben Schulen und Vereine lange gewartet: Das Sportzentrum Nord ist seit Montag in Gänze wieder nutzbar. Die Sanierung nach dem Baupfusch mit Wassereinbruch ist zumindest innen abgeschlossen.

„Die vergangenen zehn Wochen gar keine Halle haben – das war noch blöder“, so Moritz und Bürgermeister Matthias Nerlich. Denn da liefen die Sanierungsarbeiten. Die sind nun zumindest drinnen abgeschlossen. Seit Montag ist die Halle wieder nutzbar.

Was noch erledigt werden muss

Draußen ist derweil noch Baustelle. An der Außenwand ist der Boden aufgeschachtet. Innerhalb der kommenden sechs bis acht Wochen soll dort die Abdichtung erfolgen, sagt Moritz. Das Problem, das zum Wasserschaden in der Halle geführt hatte: An der Fassade ablaufendes Wasser hatte sich am Fassadenfuß gesammelt. „Es staute sich wie in einer Wanne.“ Und lief dann nach innen.

So sehr wird das Sportzentrum Nord gebraucht

Aufatmen nun bei Nerlich, Moritz und Marco Momberg vom Sport-Fachbereich: Die zu 90 Prozent ausgelastete Sporthalle steht endlich wieder voll zur Verfügung. Vormittags nutzen Humboldt-Gymnasium und Isetalschule das Sportzentrum Nord, nachmittags MTV Gamsen und SSV Kästorf sowie weitere kleinere Vereine. Mit Blick auf den Belegungsplan wird schnell klar: Das Sportzentrum Nord ist Montag bis Freitag von 7.50 bis 22 Uhr gut gebucht – bis auf ein paar Pausen.

Das verbessert die Halle

Die Stadt hat die ungewollte Sanierung dafür genutzt, wo es nötig war die Umkleiden neu zu streichen und gleich noch einige Verbesserungen einzubauen – auch auf Wunsch der Vereine. Volleyballer können jetzt auch Quernetze spannen. „Für Aufschlagtraining, wo man kein spezielles Feld braucht“, sagt Moritz. Für Badmintonnetze gibt es jetzt fest eingebaute statt mobiler Hülsen. Ebenso Halterungen für den Spannstufenbarren: „Der muss im Boden verankert sein, weil es Fliehkräfte gibt.“ Noch nachzurüsten sind laut Moritz Halterungen, mit denen die Fußballtore künftig an die Wand hochgeklappt werden können. Metallgitter an den Notausgängen sollen künftig Steinschlag-Vandalismus an den Glastüren erschweren.

Stadt zieht im Oktober vor Gericht

700 000 Euro hat die Stadt dafür ausgegeben. 593 000 Euro will sie sich gerichtlich zurück holen. Die Klage will sie im Oktober einreichen – erst einmal gegen den ausführenden Architekten. Ob sie auch die ausführende Firma in Regress nimmt, ist noch nicht entschieden.

Von Dirk Reitmeister

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