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Gifhorn Stadt Spezialisten entsorgen explosive Säure
Gifhorn Gifhorn Stadt Spezialisten entsorgen explosive Säure
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15:32 15.05.2019
Gefährlicher Chemiefund in Gifhorn: In einem Wohnhaus im Freitagsmoor wurde die Pikrinsäure entdeckt Quelle: Privat
Gifhorn

Beim Aufräumen in einem Einfamilienhaus hatte ein Gifhorner (46) die zwei Plastikflaschen mit den Säuresalzen – Gesamtgewicht 200 Gramm – entdeckt. „Sie stammen aus dem Nachlass meines Vaters, der im Oktober 2018 verstorben ist“, berichtet der 46-Jährige.

Der Gifhorner reagierte richtig und alarmierte umgehend die Polizei, denn ihm war bekannt, dass die Säure im trockenen Zustand hoch explosiv reagieren kann. „Auch Reibung, die beim Öffnen des Gefäßes entstehen kann, reicht schon aus, um eine Detonation der trockenen Pikrinsäure-Kristalle auszulösen“, weiß der Gifhorner.

Die Polizei, die das Wohnhaus mit drei Beamten sicherte, entschied sich am späten Vormittag auf Grund der Gefahrenlage dazu, Fachleute aus Hannover anzufordern. „Wir haben uns mit dem LKA in Verbindung gesetzt, denn dort gibt es Delaborierer, die sich mit diesen Chemikalien auskennen“, so ein Beamter vor Ort.

Die LKA-Delaborierer sind Fachkräfte, die ausschließlich für unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen zuständig sind. Sie entschieden sich dafür, die Säuresalze vor Ort zu belassen, aber durch die Zugabe von Wasser unschädlich zu machen.

Von Uwe Stadtlich

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