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Gifhorn Stadt So sehr lieben die Prinzen Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt So sehr lieben die Prinzen Gifhorn
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10:15 15.05.2019
Ein mitreißendes Konzert in St. Nicolai: Die Prinzen machten am Dienstagabend Stimmung. Quelle: Maren Kiesbye
Gifhorn

Vier Stunden nach Beginn des Vorverkaufs Ende letzten Jahres waren bereits sämtliche Tickets ausverkauft, und am Dienstagabend feierten Die Prinzen in der Nicolai-Kirche nun endlich ihre langersehnte Party. 650 Besucher waren dabei, und es wurde viel geklatscht und mitgesungen.

650 Zuhörer sind aus dem Häuschen

Auftakt und Abschluss des Konzertes war jeweils – der Location perfekt angepasst – ein sakraler fünfstimmiger Kirchenkanon. Dazwischen ging die Party ab mit jeder Menge alter und neuer Hits der beliebten Leipziger Band. Immer noch in nahezu der Originalbesetzung der späten 80-er Jahre traten die fünf ehemaligen Chorknaben Sebastian Krumbiegel, Tobias Künzel, Wolfgang Lenk, Jens Sembdner und Henri Schmidt im Acapella-Style auf, unterstützt wurden sie von Mathias Dietrich am Bass und Alexander Zieme am Schlagzeug.

„Da seid ihr ja alle wieder“

„Da seid ihr ja wieder“, begrüßte Krumbiegel seit Publikum, „zwei Jahre ist es her, dass wir zuletzt hier waren. Es waren zwei traurige Jahre voller Entsagungen, aber heute wird endlich wieder gefeiert.“ Sympathisch und gut gelaunt ging das Konzert weiter, und bei Hits wie „Schwein sein“, „Millionär“, „Fahrrad“ und „Mann im Mond“ wurde kräftig mitgeklatscht und –gesungen. „Das alles waren Songs, die wir in unserer ungestümen Jugend gespielt haben“, erklärte Krumbiegel. „Jetzt wollen wir euch mal einen neuen Song vorstellen. Der kommt uns seltsamerweise selber irgendwie bekannt vor, aber bei nur zwölf Noten und 26 Buchstaben müssen sich ja auch mal Ähnlichkeiten ergeben.“

Unter viel Gelächter folgte der allererste große Prinzen-Hit „Klaus und Gaby“. Bei Songs wie „Das alles in Deutschland“ und „Bombe“ sickerten ernstere Töne durch das fröhliche Konzert.

Die großen Hits zum Finale

Ihre größten Hits hoben die Prinzen sich bis zum Schluss auf, mit „Alles nur geklaut“ verabschiedeten sie sich vom begeisterten Publikum, nach anhaltenden Standing Ovations und 650-stimmigen „Zugabe“-Rufen kamen sie wieder und sangen „Wir halten durch“ und „Küssen verboten“. Beim wirklich letzten Songs des Abends, „Ich schenk dir die Welt“, bedankte sich das Publikum mit hunderten von schaukelnden Handy-Taschenlampen bei ihren Prinzen.

„Aller guten Dinge sind mindestens vier, oder?“

Über Gifhorn und insbesondere die Nicolai-Kirche hatte die Acapella-Band nur Positives zu sagen: „Wir haben diese Kirche in guter Erinnerung“, so Krumbiegel. „Natürlich lernen wir andauernd Kirchen kennen, aber diese ist wirklich eine Perle. Diese wunderbaren Balustraden würden auch in einen alten englischen Rock´n´Roll-Club passen.“ Außerdem versprachen die Prinzen natürlich am Ende des Konzertes, wieder zu kommen: „Wir haben uns sehr auf Gifhorn gefreut, und Gifhorn hat uns nicht enttäuscht. Drei Mal waren wir jetzt hier, aber aller guten Dinge sind doch mindestens vier, oder?“

Von Maren Kiesbye

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