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Gifhorn Stadt So schön war das Fest an der Gifhorner Grille
Gifhorn Gifhorn Stadt So schön war das Fest an der Gifhorner Grille
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18:47 20.09.2019
Weltkindertag: An der Gifhorner Grille war am Freitag richtig was los. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Er ist schon 65 Jahre alt, der 1954 von den Vereinten Nationen eingeführte Weltkindertag. Von seiner Wichtigkeit hat er aber nichts verloren – und auch nichts von seiner Anziehungskraft. Das zeigte sich am Freitag in der Gifhorner Grille, wo sich zahlreiche Kinder mit ihren Eltern tummelten. Kein Wunder, das Grille-Team hatte ja auch mal wieder ordentlich was auf die Beine gestellt.

Spiel, Spaß, Musik und Informationen: Beim Weltkindertag an der Gifhorner Grille war am Freitag wieder kräftig was los.

„Definitiv größer als im Vorjahr“, freute sich Marion Friemel, Leiterin der Grille. Gemeinsam mit ihrem Team war sie seit Freitagmorgen im Einsatz, um auf dem Vorplatz aufzubauen. Mit größer meinte sie übrigens nicht nur die Zahl der Mitwirkenden, sondern auch die der Besucher. Und die standen in der Tat auch schon mal Schlange an einigen der Angeboten. Davon gab es mit fast 30 nicht nur zahlenmäßig viele, sondern auch viele verschiedene.

Kletterturm und Kindergeschichten

Einer der Renner: Das Feuerwehrfahrzeug, in das sich die Kinder rein setzen und fast wie ein richtiger Feuerwehrmann fühlen durften. Gleich nebenan – wie passend – loderte ein Feuer, allerdings ordnungsgemäß in einer großen Feuerschale, an der kleine und große Kinder Stockbrot brieten. Die Arbeitsgemeinschaft Zahnjugendpflege des Landkreises hatte ein Glücksrad aufgebaut – und obwohl die Preise zuckerfrei waren, war der Andrang gut. Am Kletterturm konnten sich die kleinen Besucher des Festes ebenfalls austoben. Etwas ruhiger ging es dagegen beispielsweise bei der Knetseifeherstellung zu oder am Tisch der Kinderbuchautorin Nicole Ziemann-Witt, die den Kindern ihre Geschichte „Unser verrückter Professor Besenstiel und sein Wumpelgumpel“ vorstellte.

Auch interessant: Weltkindertag am 20.09.2019: Wo ist heute ein Feiertag?

Viele Sponsoren dabei

„Schulen, Lebenshilfe, Familienbüro, verschiedene Glaubensgemeinschaften und vor allem viele Nationalitäten“, zählte Friemel auf, was sich so alles unter anderem auf dem Gelände tummelte. Und zum ersten Mal gab es auch viele Sponsoren, die sich beteiligten mit kleinen Geschenken für die Kinder. „Ich freue mich, dass es immer mehr werden, die hier mitmachen wollen.“ Um immer mehr ging es auch beim Luftballonweitflugwettbewerb, zumindest im Hinblick auf die Kilometer. Während für den aktuellen Wettbewerb die Ballons noch in die Luft stiegen – im Hinblick auf Fridays for Future vollständig aus biologisch abbaubarem Material, wie Friemel betonte –, ehrte die Grille-Chefin die Gewinner des Vorjahreswettbewerbs. Laras Ballon war 72 Kilometer weit geflogen, Levinas 95 und Medinas 156 Kilometer. Dafür gab es Preise.

Gleiche Chancen für alle

Auf der Bühne zeigten unter anderem die Dance-Crew der Fritz-Reuter-Realschule, die Tanzschule Berger, die Kiwi-Musikschule sowie der Schiffchen-Chor der Freien Evangelischen Gemeinde, was sie in Sachen Musik und Tanz drauf haben. Und auch Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich stand auf der Bühne. Er brachte den Weltkindertag in Gifhorn auf den Punkt: „Da ist immer richtig was los. Weltkindertag heißt aber nicht nur, zu feiern, sondern sich auch daran zu erinnern, dass Erwachsene und Kinder Rechte haben. Und das wichtigste Recht der Kinder ist das auf gleiche Chancen. Dafür arbeiten wir in Gifhorn.“

Von Thorsten Behrens

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