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Gifhorn Stadt Gifhorn: So schön war der Schützenfest-Auftakt
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorn: So schön war der Schützenfest-Auftakt
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16:58 20.06.2019
das hat Tradition: Das Gifhorner Schützenfest wurde mit Böllerschüssen eröffnet. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Seit 10.41 Uhr ist das Gifhorner Schützenfest offiziell eröffnet – traditionell und modern zugleich. Bürgermeister Matthias Nerlich überraschte nämlich den amtierenden Schützenkönig Dirk Waldecker, alle Schützen und die Zuschauer auf dem Marktplatz mit dem Auftritt eines Elvis-Imitators. Der sang „Viva Gifhorn“.

Tradition und Moderne – beim Gifhorner Schützenfest fügt sich das immer bestens zusammen – so zu erleben bei der offiziellen Eröffnung auf dem Marktplatz. Hier ein paar Impressionen.

Die Schützen sind einfach eine Bank in der Stadt GifhornNerlich war voll des Lobes über die Schützen, die zentrale Werte wie Mut, Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement pflegen. Auch für die Kinder- und Jugendarbeit seien USK und BSK unverzichtbar.

Ein besonderes Lob gab es für den scheidenden Schützenkönig. „In Gifhorn gibt es eigentlich nur einen König, aber es gibt auch andere“, scherzte Nerlich. Und dann überraschte er alle mit dem Auftritt eines Elvis-Imitators. Nach den obligatorischen Böller-Schüssen und dem Singen der Nationalhymne auf dem Rathausplatz sagte Nerlich dann die entscheidenden Worte: „Das Schützenfest ist eröffnet!“

Waldecker hatte zuvor beim Königsfrühstück früh am Morgen gestanden: „Ich hatte es mir leichter vorgestellt, dieses Amt wieder abzugeben.“ Das sei schon ein ziemlich emotionales Ereignis. „Ich habe das Jahr genossen.“ Wenn der Mittwoch vor dem Schützenfestauftakt der Schützenfest-Heilig-Abend sei, „dann ist ja heute Weihnachten – und dann habe ich einen Wunsch frei: Ich wünsche mir ein glückliches, frohes und friedvolles Schützenfest.“ Nerlich überreichte ihm den Königsschuss – eingerahmt – als ewige Erinnerung.

Dem offiziellen Startschuss am Rathaus folgte der erste Umzug durch die Innenstadt, viele Schaulustige säumten den Weg. Auch die Kinder der Kita Bleiche standen Spalier. Die GWG verteilte an der Aller-Brücke kleine Lebkuchenhäuser, und beim Vorbeimarschieren bei der Aller-Zeitung nahmen die Schützen die langstieligen roten Rosen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AZ dankend entgegen – einige dieser Rosen bekamen später die Polizeibeamtinnen überreicht, die den Umzug mit abgesichert hatten.

Bei der Königstafel in der Stadthalle gab sich USK-Major Karsten Ziebart kämpferisch: „Heute Abend bei der Proklamation machen wir das Tripple voll. Ich werde einen USK-König proklamieren.“ Da allerdings schritt Nerlich ein: „Noch proklamiere ich den König – und möge der Bessere gewinnen.“

Dass Waldecker nach seiner Regentschaft in ein tiefes Loch fällt, befürchtete Ziebart nicht: „Sobald er die Kette abgibt, übernimmt er ja eine neue Aufgabe.“ Anfang des Jahres war er zum Zugführer des 9. Zuges gewählt worden. Mit Dank in Richtung LSW – sie hatte Mast, Hubwagen und Personal gestellt – verwies er auf den aufwändigen Schmuck des Stadthallenkreisels, „und in diesem Jahr sind sogar außer den Fähnchen die Wappen der Korps und das Gifhorner Stadtwappen mit dem Löwen“ – zunächst hatte er vom Niedersachsen-Wappen gesprochen – „angebracht“.

Nerlich begrüßte die Gäste der Stadt – die das Schützenfest ausrichtet – bei der Königstafel und stellte fest: „Das Schützenfest ist und bleibt eines unserer Top-Highlights.“ Das sei auch zu sehen an den Gästen, „die alle für diese Stadt einstehen, in der wir gerne leben und in der es sich gut leben lässt“.

Von Andrea Posselt

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