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Gifhorn Stadt So klingt Gifhorn: Lukas Klein dreht Musikvideo
Gifhorn Gifhorn Stadt So klingt Gifhorn: Lukas Klein dreht Musikvideo
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14:36 14.06.2019
So klingt Gifhorn: Lukas Klein drehte jetzt im Mühlenmuseum ein Musikvideo. Quelle: privat
Gifhorn

Ein Videodreh im Mühlenmuseum mag heutzutage nicht mehr außergewöhnlich sein. Es sei denn, es wird ein Musikvideo produziert, für das die Natur und die Töne in Gifhorn als Inspiration dienen. Solch ein Video hat der Triangeler Lukas Klein jetzt produziert – und ab sofort ist es auf seinem Youtube-Kanal zu sehen.

Klein ist 22 Jahre alt, Student an der TU und der HBK in Braunschweig im Bereich der Medien – und er produziert seit 2011 mit Ableton Live elektronische Musik. Bisher lediglich im heimischen Tonstudio. Doch jetzt hat er innerhalb von drei Wochen einen Videodreh im Mühlenmuseum Gifhorn organisiert, um mithilfe der Musik zu zeigen, wie schön Gifhorn ist. Denn es war die Natur im Raum Gifhorn, die als Inspiration für das Video diente und die nun wiederum als zentrales Motiv in das Video einfließen sollte.

Wie ein Tagebuch

„Meine Musik ist für mich wie ein Tagebuch. Alles, was ich tagsüber in meiner Heimat Gifhorn höre, dient abends als Inspiration für neue Musik. Trotz oder gerade wegen des ständigen Wandels, den Gifhorn in den letzten Jahren durchlebt hat, haben wir uns deshalb für einen Ort entschieden, der seit vielen Jahren fester Bestandteil Gifhorns ist und den jeder Gifhorner kennt“, erzählt der Musiker.

Gerade weil sich viele Menschen in seinem Freundeskreis nach der Schule von ihrer Heimatstadt verabschiedet haben, macht es ihn froh, seine Freunde für ein solches Projekt begeistert haben zu können. „Sie alle haben für das Video den Weg zurück in die Heimat gefunden. Da (elektronische) Musik eine universelle Sprache ist, erlaubt sie es mir, die Nachricht der Heimatverbundenheit in die ganze Welt zu tragen.“

Fünf Kameras und eine Drohne

Mit fünf Kameras und einer Drohne wurde sechs Stunden Material aus ganz verschiedene Perspektiven für das Video aufgenommen. So werden beispielsweise der Glocken-Palast, der Mühlensee und das gesamte Mühlenmuseum von oben zu sehen sein. Das vor Ort aufgenommene Musikstück von einer Stunde Länge wurde im Zuge der Postproduktion, die 18 Stunden dauerte, synchron unter die verschiedenen Bildaufnahmen gelegt.

Hintergrundmaterial zur Arbeit des Musikers gibt es auf dem Instagram-Account „lukaskleinmusic“.

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