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Gifhorn Stadt So feierte Gifhorn Wiedervereinigung
Gifhorn Gifhorn Stadt So feierte Gifhorn Wiedervereinigung
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06:00 03.10.2018
Freude pur: Dass zwischen Zicherie und Böckwitz die Grenze verschwand, feierte Gifhorn groß. 20 Jahre später kamen Zeitzeugen noch einmal zusammen (Foto rechts). Quelle: Archiv/Rudert
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Gifhorn

Warnecke sprach vom Einzug der freien und sozialen Marktwirtschaft in die bislang sozialistischen neuen Bundesländer und forderte die Wirtschaft zu verstärkten Investitionen in der ehemaligen DDR auf. Anschließend sang die Menge die Nationalhymne, „selbstbewusst aus voller Kehle“, wie die Aller-Zeitung damals betonte.

Für Blechmusik sorgten Feuerwehrmusikzüge, die Stände waren dicht umlagert, viele Fenster des alten Schlosses festlich illuminiert.

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Höhepunkt war ein Feuerwerk. Begleitet von Fackelträgern, zog die Menschenmenge auf die nahen Schlosswiesen, wo dann die bunten Raketen in den nächtlichen Himmel stiegen.

Bereits zuvor hatte es einen Gottesdienst in der St. Nicolai-Kirche sowie eine Festsitzung des Kreistags gegeben, Hauptredner war dort Rudolf Wassermann, ehemaliger Präsident des Oberlandesgerichts. Er erklärte: „Der Beitritt der DDR macht die Bundesrepublik zum Haus aller Deutschen“.

Landrat Heinrich Warnecke betonte in seiner Rede, nunmehr liege der Landkreis Gifhorn wieder in der Mitte Deutschlands.

An der Festsitzung nahmen übrigens auch Gäste aus den Landkreisen Klötze und Salzwedel teil – praktizierte Einheit am Tag der Wiedervereinigung.

Von Carsten Baschin