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Gifhorn Stadt So entsteht Gamsens neues soziales Zentrum
Gifhorn Gifhorn Stadt So entsteht Gamsens neues soziales Zentrum
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20:00 17.05.2019
Spatenstich in Gamsen: An der Köthnerstraße entsteht mit Mensa, Ganztagsbereich und Krippe ein neues soziales Zentrum. Quelle: Cagla Canidar
Gamsen

Es ist fast wie beim Ü-Ei: Das neue Gebäude zwischen Turnhalle und Dorfgemeinschaftshaus, DRK-Kita und Wilhelm-Busch-Schule wird drei Bestimmungen in einem Komplex vereinen, nämlich Mensa, Ganztagsbereich und Krippe. Hochbau-Fachbereichsleiter Karsten Moritz erläuterte die Aufteilung am Vormittag auf der Baustelle Kindern und Erzieherinnen der Krippe sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung.

Zweigeschossiger Komplex

Der zweigeschossige Komplex mit 370 Quadratmetern Nutzfläche, der von der Köthnerstraße aus links stehen wird, beherbergt im Erdgeschoss die beiden Gruppen jener Krippe, die zurzeit in einer 2015 beschlossenen Containergruppe hinter dem ausgehobenen Baugrund untergebracht ist. Im Obergeschoss wird der Ganztagsbereich der Wilhelm-Busch-Schule einziehen, der bislang in zwei Klassenzimmern seine Heimat hat. Diese Räume soll die Schule dann wieder als Klassenzimmer nutzen können – was dringend nötig sei. „Der Anbau ist für die Grundschule wichtig, um dort eine Entlastung zu bringen“, weiß Moritz.

Essen in zwei Schichten

Von der Köthnerstraße aus gesehen rechts steht dann der eingeschossige Mensa-Trakt mit einer Nutzfläche von 260 Quadratmetern. Dort werden in einer ersten Schicht die Kindergartenkinder essen, in der zweiten die Grundschüler. „Grundsätzlich sollen hier 230 Essen ausgegeben werden“, erläutert Moritz. Das Prinzip sei das inzwischen in den städtischen Einrichtungen übliche Cook-and-Chill-Verfahren mit Lieferant Gerhardt.

Für Grundschule und Kita wird es zwei eigene Außenbereiche geben. Der für die Kita wird als letztes fertig, weil dort bis zum Umzug die Container-Anlage der Krippe stehen wird. Im vierten Quartal 2020 will die Stadt laut Moritz fertig sein.

„Historischer Moment“

„Es ist ein historischer Moment für Gamsen“, sagt Ortsbürgermeister Dirk Reuß (CDU). „Der alte Bolzplatz ist seit zwei Tagen Geschichte.“ Denn ihn haben nun die Bagger zum Baugrund umgegraben. Sein Verlust sei aber durchaus zu verschmerzen angesichts der Tatsache, dass der auf nunmehr rund 5500 Einwohner angewachsene Ortsteil eine entsprechende Infrastruktur benötige. Über einen Bolzplatz-Ersatz sei gegebenenfalls an anderer Stelle zu reden.

Schick und durchdacht

Auch Bürgermeister Matthias Nerlich (CDU) hob die Bedeutung des Neubauprojektes hervor. Mit ihm baue die Stadt Gifhorn in Gamsen Zukunft. Dem Gebäude bescheinigt er: „Es ist nicht nur schick, sondern auch durchdacht.“

Von Dirk Reitmeister

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