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Gifhorn Stadt Schwelbrand bei der AOK in Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Schwelbrand bei der AOK in Gifhorn
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20:31 23.08.2018
Schwelbrand bei der AOK: Vor allem Atemschutzgeräteträger waren bei dem Einsatz gefragt.
Schwelbrand bei der AOK: Vor allem Atemschutzgeräteträger waren bei dem Einsatz gefragt. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

35 Feuerwehrleute aus Gifhorn und Gamsen waren im Einsatz, den Dennis Misselhorn geleitet hat. Die Polizei hat das Erdgeschoss wegen weiterer Untersuchungen der Brandursache versiegelt.

Mitarbeiter evakuiert

Nach Auskunft von Hans-Hermann Ahrens, Geschäftsbereichsleiter Objektmanagement der AOK, konnte das Feuer auf das Erdgeschoss begrenzt werden, die gut 100 Mitarbeiter verließen das Gebäude unverletzt.

Gegen 11.45 Uhr ging der Alarm der Brandmeldeanlage bei der Feuerwehr ein – „die Anlage löst ein akustisches Signal im Haus aus, ist aber auch direkt bei der Feuerwehr aufgeschaltet“, so Ahrens. Nach wenigen Minuten war klar, dass es sich nicht um einen Fehlalarm handelte, in der Stadt heulten die Sirenen. In der Zwischenzeit hatten die Mitarbeiter das Gebäude verlassen, so Ahrens.

Brandherd vermutlich ein Papierstapel

Vor Ort stellte sich für die Einsatzkräfte schnell heraus, dass Atemschutzgeräteträger im stark verqualmten Erdgeschoss benötigt wurden. „Augenscheinlich hat ein Papierstapel gebrannt“, gab Ahrens seine ersten Informationen weiter.

Ein Augenzeuge berichtete, es hätten Akten im Archiv gebrannt. Es habe erst komisch gerochen, dann sei Rauch aus einem Raum gekommen. „Wir haben angefangen, mit Feuerlöschern zu löschen, aber das reichte nicht.“ Die AOK-Mitarbeiter durften nach seinen Angaben das Gebäude nach zwei Stunden kurz betreten, um persönliche Dinge zu holen.

Von Christina Rudert