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Gifhorn Stadt Startet der Tiefbau noch in diesem Jahr?
Gifhorn Gifhorn Stadt Startet der Tiefbau noch in diesem Jahr?
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06:00 02.10.2019
Breitbandausbau: Für den ersten Abschnitt seiner Ringleitung liegen dem Landkreis Gifhorn erste Angebote von Tiefbaufirmen vor. Noch in diesem Jahr könnten die Bagger anrollen. Quelle: dpa
Gifhorn

Beim Beschleunigen des Internets in schwach versorgten Gebieten kommt der Landkreis Gifhorn mit seiner eigenen Ringlinie in eine heiße Phase. Die ersten Angebote von Tiefbaufirmen liegen nämlich jetzt vor.

Wie viele Firmen sich gemeldet haben und ob die Angebote das Einhalten des geplanten Gesamtinvestitionsvolumens von 60 Millionen Euro versprechen, vermochte Landrat Dr. Andreas Ebel in einer Pressekonferenz am Dienstag noch nicht bekannt zu geben. Die Angebote würden gerade erst gesichtet. Gleichwohl sieht Ebel die Chance, dass die Tiefbauarbeiten noch in diesem Jahr starten könnten – wenn denn das Wetter mitspielt.

So viele Verträge im ersten Gebiet unterzeichnet

Die Antwortpost der Firmen auf die erste Ausschreibung bezieht sich auf das so genannte erste Vermarktungscluster mit rund 4000 Haushalten im Nordkreis. 62 Prozent der zwischen Mitte Februar und Ende Mai Befragten hätten Interesse bekundet und sich damit einen kostenlosen Anschluss gesichert. „Eine super Anschlussquote“, sagt Kreisrat Mirco Schmidt.

Was ist mit Nachzüglern?

Und es könnten nachträglich noch mehr werden. Der Landkreis und sein Vermarktungspartner Giffinet räumen Spätentschlossenen ein, für 299 Euro Anschlussgebühr auch nach Ablauf der eigentlichen Vermarktungsphase doch noch einzusteigen. Ebel: „Wir wurden seit Ende der Vermarktungsphase im ersten Cluster mehrfach von Bürgerinnen und Bürgern angesprochen, ob nicht doch noch eine Möglichkeit besteht, an das Glasfasernetz angeschlossen zu werden.“

Von daher habe der Landkreis die Ausnahmeregelung geschaffen. Nik Ralfs von Giffinet: „Eine tolle Möglichkeit, die Nachzügler mitzunehmen.“ Für Haushalte ist damit die ultimativ letzte Chance, wenn der Bagger anrückt. Sobald dieser am eigenen Haus vorbei ist, ist eine nachträgliche Teilnahme nicht mehr möglich.

Wie es weiter geht

Für das zweite Cluster ist die Ausschreibung der Tiefbauarbeiten inzwischen in der Vorbereitung. Ebel hofft darauf, dass auch in den übrigen Clustern die Vermarktungsquote ähnlich hoch sein wird – denn 40 Prozent Vertragsabschlüsse in der Vermarktungsphase sind ein Muss, dass überhaupt der jeweilige Cluster erschlossen wird.

Der Netzbetreiber Giffinet werde Bürgerinnen und Bürger in den schwach erschlossenen Gebieten, den so genannten weißen Flecken, noch rechtzeitig per Post weiter informieren, so Ebel. Weitere Informationen gibt es dort unter Tel. (0 800) 55 66 022 oder per E-Mail unter info@giffinet.de.

Von Dirk Reitmeister

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