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Gifhorn Stadt Rock gegen Rechts: Klares politisches Statement mit Metal und Punk
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13:37 14.12.2019
Laut und schmutzig: Beim Rock gegen Rechts bebte die Grille. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Rock gegen Rechts – das geht nicht sanft und kuschelig, das geht nur laut und schmutzig. Dafür sorgten die vier Bands am Freitagabend in der Grille bei der Neuauflage der Veranstaltung nach vier Jahren Pause. Die versauten Dachdecker, Revelator, Screamager und Final Impact hatten Punk und Metal, Alternative und Punk-Rock zu bieten, das Publikum fand’s toll.

Laut und schmutzig: Beim Rock gegen Rechts bebte die Grille. Quelle: Sebastian Preuß

da ist es Zeit für so ein Statement

Bands machen gerne mit

Schwierigkeiten, Bands zu finden, die sich gegen Rechts positionieren, gab es jedenfalls nicht: „Die versauten Dachdecker haben schon mehrmals nach einem Auftritt bei der Open Stage gefragt, aber da passen sie vom Stil her nicht rein – ganz anders bei Rock gegen Rechts“, berichtete Marion Friemel. Entsprechend seien auch im Publikum etliche Besucher der Open Stage, „die mal was nicht so Besinnliches haben wollten – Blues und Jazz passt zu so einem politischen Statement einfach nicht“. Revelator mit hartem Metal, Screamager mit Alternative und Final Impact mit Punk-Rock sorgten für Head-Banging und Gedränge.

Das Publikum war bunt gemischt, „zwischen 14 und 60 Jahre“, schätzte Neuhäuser. „Das Thema bringt eben die Generationen zusammen.“ „Früher war es peinlich, mit den Eltern zu so einem Konzert zu gehen. Heute ist genau das der Fall“, lachte Nadine Gaumert von der Grille. „Ein paar Eltern von Bandmitgliedern sind auch dabei, um mal zu sehen, was ihr Nachwuchs so macht.“

Mischung aus Musik und Politik

Laut und schmutzig: Beim Rock gegen Rechts bebte die Grille. Quelle: Christina Rudert

Clemens Letschmann war gekommen, „um mal wieder was zu erleben“ und vor allem, um Final Impact mal wieder zu sehen und zu hören. Jana Altwig und Niklas Beyerstedt gefiel die Mischung aus Musikstil und politischer Aussage, und Nils Borkenhagen formulierte es so: „Bei so was darf man nicht fehlen.“

Von Christina Rudert

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