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Gifhorn Stadt Griots und Painted setzen markante Zeichen
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18:01 02.04.2018
Rock gegen Rechts: Painted setzte ein markantes Zeichen in der Latino-Bar. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

 Die Griots waren am Samstagmorgen schon in der Fußgängerzone beim Friedensfest zu sehen gewesen. Am Sonntagabend nutzten die Flüchtlinge von der Elfenbeinküste die Chance, mit ihren Trommeln, den Djembes, so richtig schweißtreibend ein Zeichen zu setzen gegen rechten Rassismus. „Ich hatte bei Facebook gesehen, dass Sefer wieder zu Rock gegen Rechts einlädt, und habe ihn gefragt, ob die Griots nicht als Vorband auftreten könnten“, erklärte Marion Köllner vom Bündnis Bunt statt Braun, wie der Kontakt entstanden war. Für Meral keine Frage: „Ich mache regelmäßig Rock gegen Rechts, und das passte gut.“

Und so trommelten und sangen die jungen Schwarzafrikaner, Energiebündel Moussa tanzte dazu und holte sich immer wieder Leute aus dem Publikum auf die Tanzfläche, die jungen Afrikanerinnen unterstützten ihn dabei, zwischendurch kam auch eine Mundharmonika ins Spiel. „Ihr müsst sagen, wann ihr anfangen wollt, sonst spielen die Griots den ganzen Abend“, stupste Marion Köllner Nico Roßmannek von Painted an.

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Ein markantes Zeichen gegen Rechts setzten anschließend auch die Gifhorner Metaler der Band Painted – nicht zum ersten Mal übrigens –, die ohne lange Aufwärmphase gleich von Anfang an in die Vollen gingen. Das Publikum honorierte den ehrlichen, rhythmusbasierten, harten Rock zwischen Grunge, Trash und Groove von Kevin Knocks und Nico Roßmannek (Gitarre), Felix Härtel (Gesang), Jan Woisczyk (Schlagzeug) und Steffen Heyer (Bass) mit Headbanging, textsichere Fans sangen mit.

Von Christina Rudert

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