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Gifhorn Stadt 8000-Euro-Spende für die Hospizarbeit
Gifhorn Gifhorn Stadt 8000-Euro-Spende für die Hospizarbeit
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17:49 18.11.2019
Tolle Spende: Mit 8000 Euro unterstützt Rewe die Hospizarbeit Gifhorn. Das Geld dient auch der Ausbildung neuer Begleiter. Quelle: Uwe Stadtlich
Gifhorn

In Rewe-Supermärkten der Region können Kunden ihre Pfandbons für soziale Zwecke spenden. Von der „Pfandtastisch“-Initiative des Unternehmens profitiert jetzt der Verein Hospizarbeit Gifhorn. Am Montagvormittag wurde eine 8000-Euro-Spende übergeben. Das Geld soll für die Ausbildung weiterer Sterbebegleiter eingesetzt werden.

Spende per Knopfdruck

„Im Rahmen der Aktion „Pfandtastisch“ – der Startschuss fiel bereits 2011 – können Kundinnen und Kunden der Supermarkt-Kette auf die Auszahlung ihres Leergutbons verzichten und die Summe stattdessen für einen guten Zweck zur Verfügung stellen“, erläutert Ralf Keffel, Vertriebsleiter Nord bei Rewe, das Konzept der Hilfsaktion. Seit dem Kampagnenstart fließe das so gesammelt Geld vollständig in gemeinnützige Einrichtungen und soziale Projekte in der Region. „Pfandtastisch“ funktioniert völlig unkompliziert: Per Knopfdruck können Kundinnen und Kunden ihre Pfandbon-Spende am Automaten übergeben.

Kleine Beträge helfen

„Durch gespendete Cent-Beträge sind auf diese Art und Weise bisher mehr als 110.000 Euro zusammen gekommen“, so Keffel. Dieses Mal sei Gifhorns Hospizarbeit Nutznießer. Die Spende übergab Keffel gemeinsam mit Projektleiter Michael Bösche und Silvia Stahl, Filialleiterin des neuen Rewe-Marktes in der Limbergstraße, an Ingrid Pahlmann, Chefin der Hospizarbeit.

Kontakt und Erstberatung

„Diese Spende ist einfach großartig – wir können das Geld wirklich gut gebrauchen“, strahlte Vereinsvorsitzende Ingrid Pahlmann. Es gebe inzwischen viele Dinge, die der Verein aus Spenden finanzieren müsse. So würden inzwischen zwei Verwaltungsangestellte Betroffenen für eine Kontaktaufnahme und Erstberatung zur Verfügung stehen. Pahlmann: „Auch dafür wollen wir das Geld einsetzen.“

50 Ehrenamtliche im Einsatz

Zudem gehe es auch um die Arbeit und Schulung von Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleitern.„50 Ehrenamtliche – darunter acht Kinderbegleiter – sind im aktuell im Einsatz“, weiß Christiane Lehmann, Vorstandsfrau und Sprecherin der Begleiter. Elf Menschen befänden sich derzeit in der Ausbildung und würden im Sommer 2020 ihre Zertifikate erhalten, neue Kurse für Begleiter starteten im Herbst 2020. „Im Frühjahr werden wir im Versammlungsraum der Volksbank zwei Infoabende für Interessierte anbieten“, kündigt Ingrid Pahlmann an.

Hoffnung auf baldigen Hospiz-Neubau

Die Begleitung von Sterbenden übernehme die Hospizarbeit im gesamten Kreisgebiet. „Angehörige werden in die häusliche Betreuung mit einbezogen – der Bedarf ist steigend“, so Pahlmann. Drei Gruppen stünden zudem für die Trauerbegleitung zur Verfügung. Pahlmann hofft darauf, dass Anfang 2020 der Startschuss für den Hospiz-Bau in Gifhorn fällt. Der Verein werde nach Fertigstellung in das neue Gebäude einziehen.

Von Uwe Stadtlich

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