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Gifhorn Stadt „RegioStadtBahn nicht vor lauter Angst totprüfen“
Gifhorn Gifhorn Stadt „RegioStadtBahn nicht vor lauter Angst totprüfen“
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10:00 11.09.2009
Information zur RegioStadtBahn aus erster Hand: Nils C. Droste vom Zweckverband Großraum Braunschweig referierte vor dem Papenteicher Umweltausschuss. Quelle: Lindemann-Knorr
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Darauf ging auch Ausschussvorsitzender Hans-Georg Reinemann (CDU) ein, der daran erinnerte, dass der Bau schon vor zehn Jahren angekündigt worden sei. Jetzt sei ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen an den Zweckverband ergangen, wonach eine begleitende Kommission das Projekt beschleunigen solle.

Die Hälfte des Planfeststellungsverfahrens sei geleistet, sagte Nils C. Droste, beim Zweckverband Sprecher für das Thema RegioStadtBahn. Bisher sei mit den Vorprüfungen begonnen worden, das Prozedere dauere aber länger als zuvor angenommen. „Land und Bund übernehmen erstmals so ein gemeinsames Projekt“, erklärte er. Zudem dauere der Bau der Fahrzeuge länger als geplant. Vor 2014 seien diese nicht einsatzbereit. Eventuell sei aber eine Veränderung des Fahrtaktes ab 2012 möglich. Martin Pahl (SPD) äußerte die Vermutung, dass die Planungen schneller voran gingen, wenn Firmen sie übernähmen.

Dann hätten auch die Fahrzeuge schon bestellt werden können. Das sei nicht geschehen, weil sie sonst jahrelang in der Garage stünden, entgegnete Droste. „Es wird Neuland betreten, das ist mit Angst besetzt“, sagte Reinhard Wolf (SPD). Bei den Bürgern bestehe jedoch Sorge, dass das Projekt vor lauter Angst „totgeprüft“ werde.

lk