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Gifhorn Stadt Trecker-Demo in Berlin: 150 Gifhorner Landwirte dabei
Gifhorn Gifhorn Stadt Trecker-Demo in Berlin: 150 Gifhorner Landwirte dabei
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16:59 26.11.2019
Landwirte aus allen Teilen Deutschlands demonstrierten am Dienstag in Berlin – darunter auch 150 Landwirte aus dem Kreis Gifhorn. Quelle: dpa
Gifhorn/Berlin

Die Wut fuhr auf jedem Meter mit: Tausende Landwirte beteiligten sich am Dienstag an der Sternfahrt zum Brandenburger Tor in Berlin, kurz nach Mitternacht waren auch am Mühlenmuseum in Gifhorn rund 65 Landwirte mit ihren Traktoren gestartet, aus dem Ostkreis stießen bei Oebisfelde weitere 85 hinzu.

Protest gegen Agrarpakt

Aufgerufen zu dem Protest hatte das Bündnis Land schafft Verbindung. Der Protest richtet sich besonders gegen das Agrarpaketder Bundesregierung. Es sieht schärfere Vorgaben zum Insekten- und Umweltschutz und weitere Düngebeschränkungen zum Schutz des Grundwassers vor. Die Landwirte sehen ihre Existenz gefährdet.

Tausende Landwirte demonstrierten am Dienstag in Berlin gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung – darunter auch 150 Teilnehmer aus dem Kreis Gifhorn.

Für den Landkreis Gifhorn war Florian Dralle aus Wentorf Mitorganisator. Kämpferisch war er früh morgens losgefahren, am Vormittag hatten die Gifhorner nach mehrstündiger Fahrt über die B 188 Berlin erreicht und sich dem Tross der mehreren tausend Kollegen aus ganz Deutschland angeschlossen. Die Polizei sprach von 5095 Traktoren, die sie durch Brandenburg begleitet hat. Teils gab es bis zu 20 Kilometer lange Konvois.

Buhrufe und ein großes Schweigen als Protest

Am Mittag berichtete Dralle, wie aufgeheizt die Stimmung unter den Landwirten ist. „Mit Spannung“ erwarte man die Reden von Umweltministerin Svenja Schulze und Bundesagrarministerin Julia Klöckner. Beide Rednerinnen wurden dann mit Buhrufen überhäuft. Als die Umweltministerin von der Bühne ging, schwieg die Mehrheit der Protestierenden demonstrativ.

„Es war leider nicht anders zu erwarten“

„Als es Nachfragen aus dem Publikum gab, ging die Ministerin schnell von der Bühne“, war Dralle enttäuscht. „Aber es war leider nicht anders zu erwarten.“ Am späten Nachmittag ging es für die Gifhorner im Konvoi wieder in Richtung Heimat. Für die Trecker-Demo waren fast alle 24 Stunden auf den Beinen. Es war die dritte große Demo-Tour in den letzten Wochen, zuletzt protestierten die Landwirte in Hamburg, zuvor in Hannover.

Von Andrea Posselt

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