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Gifhorn Stadt Peta setzt jeweils 1000 Euro Belohnung aus
Gifhorn Gifhorn Stadt Peta setzt jeweils 1000 Euro Belohnung aus
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00:16 08.07.2017
Tierquälerei: Jetzt hat die Organisation Peta in zwei Gifhorner Fällen jeweils 1000 Euro Belohnung ausgesetzt. Quelle: privat
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Ribbesbüttel/Gross Oesingen

In zwei Fällen von Tierquälerei im Kreis Gifhorn hat sich jetzt die Tierschutzorganisation Peta eingeschaltet. Sowohl im Fall des angeschossenen Hundes in Groß Oesingen, als auch in dem des mit dem Schweif am Elektrozaun festgeknoteten Pferdes in Ribbesbüttel (AZ berichtete) setzen die Tierschützer jeweils 1000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen.

Die Luftgewehrkugel traf die Hündin am Freitag gegen 19 Uhr an der Hohner Straße in Groß Oesingen, zu der Zeit vernahm die Halterin quietschende Autoreifen. In der Nacht zum Sonntag banden Unbekannte einen Wallach in Ribbesbüttel mit dessen Schweif an einem Elektrozaun fest.

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Tierquälerei in Ribbesbüttel: Unbekannte knoteten den Wallach mit dem Schweif am Elektrozaun an. Quelle: Sebastian Preuß

Die Halterin hat 300 Euro Belohnung ausgeschrieben, Peta will diesen Betrag auf 1000 Euro aufstocken und bietet weitere 1000 Euro für Hinweise im Falle des Hundes.

„Wir hoffen, dass diese Tierquälerei aufgeklärt und der Täter überführt werden kann“, so Judith Pein im Namen von Peta. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“ Im Fall des Wallachs rät sie: „Weitere Vorfälle in der Region sollten angezeigt werden, um mögliche Tatzusammenhänge aufzuzeigen. Pferdehalter und Tierfreunde in der Gegend sollten verstärkt achtsam sein und ihre Tiere bestmöglich vor ähnlicher Misshandlung schützen.“

Peta ruft Zeugen auf, sich bei der Polizei oder beim Verein (Tel. 01520-7373341, E-Mail: whistleblower@peta.de) zu melden.

Von Dirk Reitmeister

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