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Gifhorn Stadt Ostermarsch: Für die Flüchtlinge im Landkreis Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Ostermarsch: Für die Flüchtlinge im Landkreis Gifhorn
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18:00 01.04.2013
Ostermarsch für die Flüchtlinge im Landkreis Gifhorn: Die Polizei erstickte Handgreiflichkeiten zwischen Autonomen und Anhängern aus dem rechten Lager im Keim. Quelle: Photowerk (mpu)
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DGB Kreisverband, evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Gifhorn und katholische Pfarrgemeinde St. Altfrid Gifhorn hatten zum Friedensmarsch aufgerufen. Hintergrund: Der Einsatz für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen im Landkreis Gifhorn und hier besonders im Asylbewerberheim in Meinersen.

An die Anfänge der Friedensmärsche in den 50er Jahren erinnerte Klaus Schneck vom DGB. Die Friedensbewegung habe stets gegen Krieg, Gewalt und atomare Bedrohung protestiert. „Und gerade heute Nacht hat Nordkorea Südkorea den Krieg erklärt“, so Schneck. Der Rest seiner Rede ging unter im Tumult autonomer und rechter Anhänger. Die Polizei drängte letztlich die zwölf Mitglieder aus dem rechten Lager ab. Bevor sich der Ostermarsch im Anschluss in Richtung Hindenburgstraße, Schillerplatz und zurück zum Steinweg in Bewegung setzte, ergriff Martin Wrasmann das Wort. Der Pastoralreferent von St. Altfrid mahnte, dass es sich bei den Flüchtlingen um „Schwestern und Brüder“ handele. Der Landkreis habe zugestimmt, jede Abschiebung „neu zu überprüfen“. Er zitierte das fünfte Buch Mose: „Das Recht des Fremden darf nicht gebeugt werden.“ Dafür brauche es jedoch „gesellschaftlicher Veränderungen“.

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„Wir befinden uns im Einsatz für die Fremden in unserer Stadt,“ so Michael Thiel. Mit seinem „Dank an die Polizei“ beendete der Superintendent den diesjährigen Friedensmarsch.

hik