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Gifhorn Stadt Ein neues Nest für ein Storchenpaar
Gifhorn Gifhorn Stadt Ein neues Nest für ein Storchenpaar
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18:00 22.10.2018
In den Okerwiesen in Seershausen: Naturschützer stellen ein künstliches Storchennest auf.
In den Okerwiesen in Seershausen: Naturschützer stellen ein künstliches Storchennest auf. Quelle: Hilke Kottlick
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Seershausen

Störche zieht es zum Fluss. In den Wiesen finden sie Nahrung – Mäuse, Frösche, Regenwürmer. Da ist der Standort des neuesten Storchennestes gerade richtig.

Am Montag wurde es von Aktiven der Nabu-Gruppe in der Samtgemeinde Meinersen und von Mitgliedern der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Barnbruch in Seershausen angeliefert. Vorerst liegt es dort samt 14 Meter hohem Mast im Gras auf der Okerweide von Hermann Homann in der Volkser Straße 19.

Gemeinsame Aktion

Mitstreiter der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Barnbruch rückten gemeinsam mit den Naturschützern um Reinhard Meier, Chef der Nabu-Gruppe in der Samtgemeinde Meinersen, in Seershausen an.

Gemeinsames Ansinnen war es, in den Feuchtwiesen an der Oker in Seershausen den Mast samt künstlich hergestelltem Storchennest aufzustellen. Das wiederum nahm Bürgermeister Thomas Spanuth zum Anlass, einen großzügigen Scheck für diese Aktion zu überreichen und die Naturschutzarbeit finanziell zu unterstützen.

LSW spendiert Mast und Material

„Mast und Nest kosten 1000 Euro“, informierte Meier. „Diese Summe übernimmt die LSW ebenso wie die Baggerarbeiten zum Aufstellen des 14 Meter hohen Masten, auf dem das künstlich hergestellte Storchennest bereits befestigt ist“, teilte er weiterhin mit. Gebaut von den Mitgliedern der Ornithologischen AG Barnbruch, besteht das Storchennest aus Eichenbohlen, Weidenrinde und Stroh.

Seit dem Jahr 2007 wurden in der Samtgemeinde Meinersen neun Storchennester aufgestellt in Hillerse, Brenneckenbrück, Volkse, Ohof, Ettenbüttel, Hahnenhorn, Gerstenbüttel und zwei in Müden.

Paten gesucht

Meier nahm die jüngste Aktion in Seershausen zum Anlass, um Storchenpaten zu werben. „Helfen Sie mit, den Weißstorch und seinen Lebensraum zu schützen“, appellierte er. Wer eine Patenschaft für einen Storch übernehmen möchte, erhält Infos bei Meier unter Tel. 05375-9930.

Von Hilke Kottlick