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Gifhorn Stadt Gifhorner Oldtimer auf Europa-Spritztour
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorner Oldtimer auf Europa-Spritztour
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13:45 31.08.2019
Auf große Tour: 21 Oldtimer der Enthusiasten von Dalldorf Klassik machten sich am Samstag von Gifhorn aus auf den Weg nach Tschechien. Quelle: Lea Rebuschat
Gifhorn

Sie sind wieder auf Tour: Mit 21 Oldtimern kreuzen die Enthusiasten der Gruppe Dalldorf Klassik in Richtung Tschechien. Die große Sommerausfahrt soll eine Woche dauern. Am Samstagmorgen war Start auf dem Gifhorner Schützenplatz.

Hans Williges startet seinen Mercedes 170 DS wie einen Trecker. So hört sich der Diesel des 1953-er Modells auch an. Und viel schneller als ein moderner Schlepper ist er auch nicht. „Das ist der erste Seriendiesel – leider nur mit 45 PS“, sagt Williges. „Ich bin der Langsamste.“ Aber immerhin: „110 fährt er ja. Allerdings nicht bergauf.“

21 historische Fahrzeuge sind unterwegs

Williges fährt trotzdem vorneweg, die erste Gruppe ist die langsamste und gibt den Takt vor, sagt Organisator Rolf Hoyer bei der Startversammlung am Morgen auf dem Gifhorner Schützenplatz. 21 Oldtimer – diverse Modelle von Mercedes, VW Käfer, Karmann Ghia, Fiat, ein Bugatti-Nachbau und mehr – stehen in Reih und Glied bereit für die große Spritztour. „Wir tragen Gifhorn nach Europa“, gibt Hoyer vor. Darüber freut sich auch der mit dem Rad zur Verabschiedung angereiste Bürgermeister Matthias Nerlich. „Das ist eine schöne Werbung für unsere Stadt.“

21 Oldtimer, 1186 Kilometer, eine Woche: Die Sommertour der Gruppe Dalldorf Klassik führt nach Tschechien und in die Sächsische Schweiz. Die Teilnehmer besichtigen das Skoda-Werk und das Horch-Museum.

Die 1186 Kilometer lange Tour führt zum ersten Zwischenstopp nach Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz. Am Tag drauf ist Mladá Boleslav mit dem Skoda-Werk das Ziel. Dort gibt es Empfang und Werksführung. Weitere Stationen sind Prag und Marienbad mit jeweils einem Ruhetag und Zwickau mit Besuch im Horch-Museum.

Der Servicewagen ist immer dabei

„Einen Servicewagen haben wir auch dabei“, sagt Mitorganisator Karsten Krause. Magnus Zeidler werde sich um die Oldtimer kümmern, sollte es hier und da zwicken. Hans Williges ist bei seinem Mercedes ganz zuversichtlich. Der habe es im vorigen Jahr immerhin bis Italien geschafft. In der Tat, so Krause, sei die diesjährige Tour überschaubarer als sonst. Die anderen beiden großen Sommertouren waren mehr als doppelt so lang.

Organisation muss frühzeitig starten

Der Aufwand für die Vorbereitung bleibt dagegen gleich. Bereits im November haben Hoyer und Krause alles klar gemacht. Sie fuhren die Strecke ab und buchten die Hotels. Letzteres ist bei 21 Fahrzeugen und rund 40 Personen nicht einfach. Zum Einen müssen ausreichend Zimmer bereit sein, zum Anderen die Plätze im Restaurant. Genug Parkraum braucht es auch. 21 Fahrzeuge sei damit die Grenze: „Wir können nicht mehr mitnehmen. Dann wäre es schwierig mit den Hotels.“

Deswegen gilt für die Organisatoren: Nach der Fahrt ist vor der Fahrt. Ab Oktober werden Hoyer und seine Mitstreiter sich um die 2020-er Tour nach Masuren und Russland kümmern.

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