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Gifhorn Stadt „Nussknacker“ stimmt auf die Weihnachtstage ein
Gifhorn Gifhorn Stadt „Nussknacker“ stimmt auf die Weihnachtstage ein
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06:00 24.12.2018
Der Nussknacker: Das Russische Staatstheater für Oper und Ballett Komi stimmte in der Gifhorner Stadthalle auf Weihnachten ein.
Der Nussknacker: Das Russische Staatstheater für Oper und Ballett Komi stimmte in der Gifhorner Stadthalle auf Weihnachten ein. Quelle: Michael Franke
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Gifhorn

Soldaten, Mäuse, Schneeflöckchen, Clara und der Nussknacker präsentierten am Samstagabend lupenreine Technik des klassischen Balletts und große Professionalität. Basierend auf E.T.A. Hoffmanns Vorlage erzählte das Ballett eine Geschichte zwischen Realität und Illusion, von Träumen und der erlösenden Kraft der Liebe. Es war ein Ballett für die ganze Familie.

Der „Nussknacker“ stimmte das Publikum in der Stadthalle auf das Weihnachtsfest ein. In diesem Werk übersetzt Tschaikowsky den Zauber des Heiligen Abend in Musik. Das Russische Staatstheater für Oper und Ballett Komi verbindet die märchenhafte Handlung und die fantastischen Bilder mit den Kostbarkeiten, die das klassische russische Ballett ausmacht.

Wie alle Kinder, können auch Clara und ihre Geschwister am Heiligen Abend kaum erwarten, endlich ihre Geschenke auspacken zu dürfen. Onkel Drosselmeier begeistert die Kinderschar mit seinem Spielzeug. Clara schließt den Nussknacker in ihr Herz. Traum und Wirklichkeit verschwimmen, als Clara den hölzernen Nussknacker um Mitternacht unter dem Weihnachtsbaum sucht. Die Mäuse kämpfen unter ihrem König gegen die Nussknacker-Garde. Schließlich gewinnt der Nussknacker und verwandelt sich in einen Prinzen. Clara und der Prinz begeben sich auf eine Reise durch die Welt des Tanzes.

Nach den Divertissements, den Varianten von spanischen, orientalischen und chinesischen Tänzen setzten Clara und Prinz zu ihrem Pas de deux in großartiger Technik und vollendeten Anmut an. Für zwei Stunden entführte das Ensemble das Publikum in wunderbaren Kulissen und opulenten Kostümen in eine nostalgische Traumwelt des 19. Jahrhunderts. Als Dank: Viel Applaus für eine bezaubernde Leistung.

Von Elga Eberhardt