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Gifhorn Stadt Nicolai-Kirche: Sanierung dringend notwendig
Gifhorn Gifhorn Stadt Nicolai-Kirche: Sanierung dringend notwendig
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19:59 30.07.2019
Sanierungsbedürftig: Wenn’s grünes Licht von der Landeskirche gibt, könnten die Arbeiten an Gifhorns Nicolai-Kirche bereits 2020 starten. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Der Putz an der Fassade blättert ab, der Sockel hat Risse und auch ein neuer Anstrich muss her. Eine Sanierung der historischen Nicolai-Kirche ist unumgänglich. Wenn’s grünes Licht von der Landeskirche gibt, könnten die umfangreichen Arbeiten schon 2020 starten.

„Es gibt eine Dringlichkeitsliste für Sanierungs-Bauvorhaben – da stehen wir inzwischen ziemlich weit oben“, ist Pastor Michael Groh optimistisch, dass die zuständige Landeskirche das Geld für das aufwändige Projekt schon 2020 bereit stellt. Bereits vor eineinhalb Monaten hätten Fachleute der Landeskirche gemeinsam mit Experten des Amtes für Bau- und Kunstpflege aus Celle die Kirche in Augenschein genommen. Diverse Mängel seien festgestellt und protokolliert worden.

Vor allem der Sandsteinsockel bröckelt

„Ein Schmuckstück ist unsere Kirche zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr“, verweist Groh darauf, dass die komplette Außenfassade erneuert werden muss. Eine Einschätzung, die auch Stephan Babbick, Kirchenvorstandsmitglied und Bauausschuss-Vorsitzender der Gemeinde, teilt. Insbesondere der Sandstein-Sockel der von 1733 bis 1744 erbauten Kirche sei an vielen Stellen abgängig. Die Schäden seien durch Feuchtigkeit und Frost entstanden.

„Ob es 2020 mit der Sanierung klappt, ist noch völlig offen“, teil Babbick den Optimismus von Gemeindepfarrer Groh nicht. „Wir standen 2017 schon einmal auf der Dringlichkeitsliste, sind dann jedoch wieder runter geflogen“, erinnert sich der Bauausschuss-Vorsitzende.

Auch innen muss was getan werden

Während Geld für die komplette Außensanierung von der Landeskirche kommt, muss die ebenfalls dringend notwendige Innensanierung mit Eigenmitteln der Nicolai-Gemeinde bestritten werden. „Auch um diese Arbeiten werden wir nicht drum herum kommen“, steht für Groh fest.

Stefan Babbick berichtet von Schäden an den hölzernen Treppenaufgängen und der Empore. Ein Teil-Austausch von Hölzern und Bohlen habe aus Sicherheitsgründen vor dem Gifhorner Prinzen-Konzert stattgefunden. Auch die historischen Fenster des protestantischen Barockbaus – sie wurden vor Jahren für mehr als 150.000 Euro in drei Bauabschnitten erneuert – benötigten dringend einen neuen Farbanstrich.

Von Uwe Stadtlich

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