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Gifhorn Stadt Das plant die GWG für 30 Millionen Euro in der Gartenstadt
Gifhorn Gifhorn Stadt Das plant die GWG für 30 Millionen Euro in der Gartenstadt
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13:00 26.11.2019
Neues Wohnbau-Großprojekt in Gifhorn: Die GWG plant in der Gartenstadt ein altes Quartier abzureißen und ein neues mit deutlich mehr Wohnraum aufzubauen – für etwa 30 Millionen Euro. Quelle: dpa Archiv
Gifhorn

Aus Alt mach Neu: Die Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft will ein Quartier in der Gartenstadt neu aufbauen, um auf selber Fläche mehr Wohnraum zu schaffen. Dazu müssen viele Altbauten aus den 1950-er Jahren weichen. Ein Mammutprojekt, das auch den Mietern einiges abverlangen dürfte. Der Stadtplanungsausschuss gab nun sein Einverständnis.

Es geht um ein- und zweigeschossige Häuser am Fuhrenkamp und am Ribbesbütteler Weg. 130 in die Jahre gekommene Wohneinheiten gibt es dort bislang. Zusammen mit einem Architekturbüro hat sich die GWG überlegt, wie dort auf der selben Fläche deutlich mehr bezahlbarer Wohnraum modernen Stils entstehen kann. Nach dem, was Planer Norbert Behrens am Montag dem Ausschuss vorstellte, könnten je nach Zuschnitt 42 bis 160 Einheiten dazu kommen – auf einer „gewonnenen Wohnfläche“ von fast 7 000 Quadratmetern.

Mehr Geschosse, mehr Wohnraum

Das Konzept sieht vor, die alten Bauten weitgehend abzureißen und durch Neubauten mit mehr Geschossen zu ersetzen. Es gäbe künftig dreigeschossige, hier und da auch viergeschossige Gebäude. Nach ersten Ideen würden die Stellplätze für die Autos der Mieter ebenerdig sein – und Häuser darüber „aufgeständert“. Das heißt, dass die Autos unter dem ersten Geschoss parken würden. Und sollte in der Zukunft weniger Parkraum nötig sein, könnten an der Stelle im nachträglich ausgebauten Erdgeschoss zusätzliche Wohnungen entstehen.

Wie würde der Umzug der Mieter praktisch laufen?

30 Millionen Euro würde dieses neue Quartier kosten, sagt Behrens. „Das ist nicht mal eben zu wuppen.“ Und würde fünf bis sechs Jahre in Anspruch nehmen. Auf Nachfrage aus dem Ausschuss erläuterte GWG-Geschäftsführer Andreas Otto, was auf die jetzigen Mieter zukäme. „Jeder Mieter, der dort wohnt, bekommt eine neue Wohnung angeboten.“ So liefe das praktisch beim Bau ab: Die GWG könne den zusätzlich geplanten Gebäudetrakt zuerst bauen. Mieter der ersten abzureißenden Häuser könnten dann dort einziehen, und an deren Stelle entstehen danach die weiteren neuen Gebäude, in die dann wieder die Mieter weiterer abzureißender Häuser einziehen könnten.

Was wird aus den Mieten?

Zu gleichen Mietbedingungen wie jetzt? Auf diese Frage aus dem Ausschuss winkte Otto ab. Er versicherte aber: „Es wird auf jeden Fall bezahlbares Wohnen.“ Er führte den Lindenhof als Beispiel an, wo das auch ohne öffentliche Preisbindung gelungen sei. Laut Behrens wären die jetzigen Mieten sowieso nicht mehr länger möglich, da in energetische Sanierungen zu investieren wäre – was auch eine Mieterhöhung mit sich brächte.

Sowohl die Stadtverwaltung, als auch die Politik stehen dem Projekt positiv gegenüber. Das Gremium empfahl dem Rat bei zwei Enthaltungen (AfD und ULG) die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans.

Von Dirk Reitmeister

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