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Gifhorn Stadt Neuer Vorstand sucht neue Räume
Gifhorn Gifhorn Stadt Neuer Vorstand sucht neue Räume
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21:00 09.07.2018
Viel Arbeit, wenig Platz: Der neue Vorstand des Vereins Hospizarbeit Gifhorn sucht nach größeren Räumlichkeiten. Quelle: Cagla canidar
Gifhorn

Josephine Streit hat beschlossen, „dass man etwas zurückgeben muss“ – ihre Mutter sei im Hospiz gestorben, erklärt sie ihre Motivation, in die Netzwerkarbeit des Vereins einzusteigen.

Ein Thema für die Schule

Dr. Dagmar Borkowsky war lange in der Lehrerausbildung tätig, ihr Anliegen ist es, Hospiz und Schule enger zusammenzubringen. „Für Schüler ist das ein Thema.“

Heinrich Heins ist der Techniker in der Runde. Er wird sich um die EDV-Belange des Vereins kümmern, Internetauftritt und Facebook betreuen, „weil es mir wichtig ist, mich zu engagieren.“

Scharnier zwischen Begleitern und Vorstand

Christiane Lehmann ist seit mehreren Jahren ehrenamtliche Sterbebegleiterin. „Die Belange der Praktiker müssen im Vorstand vertreten werden“, sieht sie sich als Scharnier.

Und die frühere Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann, neue Vorsitzende, hat in ihrem eigenen Umfeld festgestellt: „Der Tod wird heute in Familien auf Distanz gehalten.“ Das möchte sie ändern. „Familien alleine sind damit oft überfordert, aber wir kümmern uns.“ Zumal die Zusammenarbeit der drei Säulen der Hospizbewegung in Gifhorn Palliativnetzwerk, Verein Hospizarbeit und Stiftung Hospiz so eng sei.

Dem Vorstand gehören schon länger an der Palliativmediziner Dr. Johannes Reisch als stellvertretender Vorsitzender, der den medizinischen Aspekt einbringt, Pastor Georg Julius für den theologischen Aspekt, Hartmut Krämer als Springer, wo immer es brennt, Feodor Fechner als Schatzmeister und Jeannette Ehlers als Koordinatorin.

Neuer Kursus im Herbst

„Die Nachfrage nach unserer Arbeit steigt, weil sich unser Tun immer mehr herum spricht“, berichtet Jeannette Ehlers. 46 ehrenamtliche Begleiter und 310 Vereinsmitglieder engagieren sich. „Im Herbst beginnen wir mit einem neuen Vorbereitungskursus“, freut sich Ingrid Pahlmann, dass diese Kurse voll sind – „maximal zwölf Leute nehmen wir“ –, denn „wir wissen kaum, wie wir die Nachfragen abdecken sollen“, sagt Christiane Lehmann.

Und inzwischen weiß die Hospizarbeit auch kaum noch, wie das alles in den beengten Räumlichkeiten bearbeitet werden soll. „Wir brauchen dringend mehr Platz“, hofft Ingrid Pahlmann, möglichst in Innenstadtlage und barrierefrei neue Räume mieten zu können, „100 Quadratmeter wären gut“, sagt Jeannette Ehlers.

Von Christina Rudert

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