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Gifhorn Stadt Neue Ampeln mit Vorfahrt für Busse und Radler
Gifhorn Gifhorn Stadt Neue Ampeln mit Vorfahrt für Busse und Radler
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17:00 23.04.2019
Ein Vorschlag: Die Ampeln an Tankumseekreuzung und Moorweg auf den neusten technischen Stand bringen. Quelle: Sebastian Preuß Archiv
Gifhorn

Neue Ampelanlagen an der Tankumseekreuzung und an der Kreuzung der Kreisstraße 114 mit dem Moorweg in Höhe Isenbüttel sollen schon in diesem Jahr den Verkehrsfluss optimieren, ein „Turbokreisel“ an der Kreuzung mit der Wolfsburger Straße ist ein eher langfristiges Projekt: Mit verschiedenen Vorschlägen – allesamt Ergebnisse der Verkehrsinfrastrukturkonferenz – geht die Kreisverwaltung am Donnerstag in die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses.

Grüne Welle für Busse

„Die beiden Ampeln entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand“, sagt Uwe Peters, beim Landkreis für den Straßenbau zuständig. Möglich sei ein Sender-Empfänger-System, damit Linienbusse grüne Welle haben. Auch könnten Radfahrer besser bedient werden. Und sollten irgendwann zusätzliche Einfädelspuren entstehen, könnten die neuen Ampeln erweitert werden. Für die Kreuzung mit der Wolfsburger Straße spricht Peters sogar von einem „Turbokreisel“ mit mehreren Spuren und Bypass als Alternative.

Was den Radweg entlang der Tangente angeht, stellt Peters das Prinzip „Radschnellweg“ im Moment noch in Frage. „Eher umsetzbar sind kleinere Maßnahmen wie die Sanierung der Strecke auf Kreisgebiet.“ Ein Wunsch der Radpendler sei ein durchgehender Radweg bis zur Wache Sandkamp. „Zurzeit endet der an der Autobahnbrücke.“

WLan im Bus

Weiteres Thema aus der Verkehrsinfrastrukturkonferenz sei eine attraktivere Gestaltung des öffentlichen Nahverkehrs: „WLan im Bus, Park & Ride-Angebote, Fahrradtransport im Bus“, zählt Peters auf. Das soll in einem Arbeitskreis mit der VLG diskutiert werden.

„Entscheiden muss die Politik“, sagt Landrat Dr. Andreas Ebel. Geld stehe zur Verfügung: „500.000 Euro für das Thema Radwege, eine Million Euro für Straßenbau.“ Seine Vision: „Die Tangente als Testfeld für autonomes Fahren.“

Von Christina Rudert

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